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Coronavirus

Corona und mehr Flüchtlinge: Hessen plant mehr Erstaufnahme-Plätze

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dpa/lhe
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Hessen. Angesichts steigender Flüchtlingszahlen mitten in der Corona-Pandemie plant das Land Hessen, seine Erstaufnahme-Kapazitäten zur Unterbringung aufzustocken. Künftig sollen auch Unterkünfte in Fuldatal und Friedberg genutzt werden können sowie ein bereits vorgehaltener Reservestandort in Bensheim, wie das zuständige Regierungspräsidium (RP) Gießen am Dienstag mitteilte.

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Wegen der Corona-Pandemie und der nötigen Regelungen zum Schutz vor dem Virus können demnach die ursprünglichen Kapazitäten an den verschiedenen Erstaufnahme-Standorten derzeit nicht voll ausgeschöpft werden. Dies und die wachsende Zahl der ankommenden Asylsuchenden mache es nötig, weitere Standorte herzurichten. Derzeit leben rund 5700 Menschen in den hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen.

In den Räumlichkeiten in Fuldatal, die bereits 2015 und 2016 als Flüchtlingsunterkunft dienten, könnten vorläufig bis zu 600 Menschen Platz finden. "Bis sie einziehen können, wird es wegen der erforderlichen Arbeiten jedoch noch einige Zeit dauern", teilte das RP weiter mitteilte. In früheren US-Militärgebäuden in Friedberg gibt es demnach Kapazitäten für bis zu 1000 Menschen. Dieser Standort habe bereits als Reserve zur Unterbringung von Geflüchteten gedient, sei aber nie in Betrieb genommen worden. In Bensheim können der Behörde zufolge Unterkünfte in Leichtbauweise für maximal rund 400 Menschen errichtet werden.

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