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Coronavirus

Corona-Pandemie stellt Datenschutz vor Herausforderungen

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dpa/lhe
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Wiesbaden. Die Corona-Pandemie hat den Datenschutz nach Einschätzung des hessischen Landesdatenschutzbeauftragten vor neue Herausforderungen gestellt. "Sie hat im Jahr 2020 zu einem enormen Digitalisierungsschub geführt - und damit aber auch zu einer Zunahme von Datenschutzproblemen", erklärte Alexander Roßnagel am Mittwoch im Landtag in Wiesbaden bei der Vorstellung des Datenschutzberichtes für das Jahr 2020.

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Die Aufsichtsbehörden hätten viele Datenverarbeitungen, die in der gesellschaftlichen Notsituation erforderlich waren, vorübergehend geduldet. "Jetzt, wo wir beginnen, uns an Corona als endemische Erscheinung zu gewöhnen, wird es Zeit, alle vorübergehend geduldeten Lösungen auf den Prüfstand zu stellen", sagte Roßnagel.

In Hessen wird der Datenschutz nach seinen Worten allgemein akzeptiert und nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Das wichtigste Ergebnis des Berichts sei, dass er keine schwerwiegenden Verstöße verzeichne. "Ganz im Gegensatz zur Entwicklung in Deutschland und in der Welt", erklärte der Experte. Dort seien technische, wirtschaftliche und politische Entwicklungen zu beobachten, die die Persönlichkeitsrechte Betroffener zunehmend gefährdeten.

Der Juraprofessor Roßnagel war im Frühjahr 2021 offiziell in sein Amt eingeführt worden. Er ist der Nachfolger des langjährigen Amtsinhabers Michael Ronellenfitsch. Der vorgestellte Tätigkeitsbericht wurde noch von Ronellenfitsch erstellt.

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