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Corona-Pandemie hat sich deutlich auf Krankenhaus-Belegung in Hessen ausgewirkt

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dpa/lhe
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Coronavirus. Die Corona-Pandemie hat sich 2020 ganz erheblich auf hessische Krankenhäuser ausgewirkt. Im Vergleich zum Vorjahr seien 12,5 Prozent weniger Patienten vollstationär behandelt worden, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Insgesamt lagen 2020 rund 180 400 Menschen in einem Krankenhaus in Hessen. 14 200 Hessinnen und Hessen mussten wegen einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion in einer Klinik behandelt werden.

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"Es ist anzunehmen, dass die deutliche Abnahme der Fallzahlen zumindest in weiten Teilen auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist", erläuterte das Landesamt mit Blick auf ersten Ergebnisse der fallpauschalenbezogenen Krankenhausstatistik. "Planbare und nicht akute Behandlungen wurden aufgrund der Pandemie-Lage ausgesetzt oder verschoben."

Mit eine Covid-19-Diagnose lagen 7600 Männer und 6600 Frauen 2020 im Krankenhaus in Hessen oder anderswo, wie das Landesamt mitteilte. Dies entspricht einem Anteil von 0,2 Prozent an der hessischen Gesamtbevölkerung. Fast zwei Drittel dieser Patienten waren 60 Jahre oder älter.

Gemessen an der jeweiligen jahresdurchschnittlichen Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner habe die Stadt Offenbach hessenweit den höchsten Anteil vollstationärer Behandlungsfälle mit Covid-19 aufzuweisen. Er betrug laut Landesamt 361 Fälle je 100 000 Einwohner.

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