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Corona-Pandemie hat "Brennglaseffekt" bei psychischer Gesundheit

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lhe
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Hessen. Mehr psychische Auffälligkeiten und Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen während der Corona-Pandemie - Wissenschaftler schlugen in jüngster Zeit in mehreren Studien Alarm. Die Landesärztekammer Hessen hat nun einen "Runden Tisch" initiiert, um über Erfahrungen, Vorbeugung und Warnsignale zu sprechen. Mehrere Experten sprachen dabei am Dienstag in Frankfurt einen "Brennglaseffekt" der Pandemie an.

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"Wir stellen häufig fest, dass Symptome stärker ausgeprägt sind als vor Corona", sagte die Kinder und Jugendpsychiaterin Martina Pitzer, Direktorin einer Fachklinik in Eltville. So habe es eine deutliche Zunahme von Essstörungen gegeben mit massiv untergewichtigen jungen Patienten, die in die Klinik gekommen seien.

Das Risiko von Kindern und Jugendlichen, während der Corona-Pandemie psychisch zu erkranken, hängt nach Ansicht der Experten auch stark mit der jeweiligen Lebenssituation zusammen. Wer in beengten Verhältnissen ohne Balkon oder Garten lebe, habe weniger Möglichkeiten, etwa durch Bewegung ein positives Erlebnis zu haben als Kinder, die buchstäblich Raum zur Entfaltung haben, hieß es.

Eltern sollten darauf achten, ob ihre Kinder Anzeichen eines sozialen Rückzugs zeigten, empfahl der Kinder- und Jugendarzt Karlheinz Dieter Moebus. Wenn Kinder morgens gar nicht mehr aus dem Bett kämen oder nur noch online Freundschaften schließen, könne dies ein Warnsignal sein.

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