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Corona-Pandemie führt zu historischem Tiefstand bei Hochzeiten

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lhe
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Hessen. Die Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr die Zahl der Eheschließungen in Hessen auf den tiefsten Stand seit dem Nachkriegsjahr 1946 gedrückt. Insgesamt rund 26 590 Paare gaben sich das Ja-Wort, das waren 500 Trauungen oder 1,8 Prozent weniger als 2020, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019, also der vier Jahre vor der Pandemie, belief sich das Minus auf 3870 Eheschließungen oder 12,7 Prozent.

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Die meisten Paare heirateten im vergangenen Jahr am 21. Mai (430 Eheschließungen), gefolgt vom 21. August (420) und dem 20. August (390). Die beliebtesten Hochzeitsmonate waren 2021 der August (insgesamt 3650 Eheschließungen), der Juli (3520) und der September (3170).

Das durchschnittliche Heiratsalter lag bei Männern im vergangenen Jahr bei 34,4 Jahren und bei Frauen bei 31,9 Jahren. Das entspricht wieder den Werten aus dem Vor-Pandemiejahr 2019. Im Jahr 2020 lag das Durchschnittsalter jeweils leicht gestiegen. Zum Vergleich: 1950 waren Männer durchschnittlich 27,4 Jahre und Frauen 23,9 Jahre alt, als sie heirateten.

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