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Corona-2G-Regel macht laut IHK viele Betriebe ratlos

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lhe
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Hessen. In der hessischen Wirtschaft gibt es Skepsis gegenüber der Einführung eines Corona-2G-Modells. "Der Vorstoß macht die hessische Wirtschaft eher ratlos", sagte der Geschäftsführer des Hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK), Robert Lippmann, der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Viele Betriebe würden damit vor eine schwierige Entscheidung gestellt. Mit einem 2G-Modell sind Lockerungen für Menschen gemeint, die gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Erkrankung genesen sind.

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"Natürlich wollen alle größtmögliche Sicherheit gewährleisten", betonte der IHK-Geschäftsführer. "Aber kaum jemand möchte Kunden ausschließen, die nachweislich gesund oder aus unterschiedlichsten Gründen ungeimpft sind." Dazu gehörten schließlich auch Schwangere, Vorerkrankte und andere Gruppen. "Für uns ist nicht nachvollziehbar, weshalb kürzlich negativ Getestete nun anders als Geimpfte und Genesene behandelt werden sollten. Zudem befürchten wir einen Flickenteppich an Regelungen, der kaum zu überschauen ist und bei Unternehmern wie Kunden für Frustration sorgt."

In der Praxis sähen viele hessische Betriebe auch offene rechtliche Fragen als Hindernis, so der Geschäftsführer. Das gelte vor allem für den Umgang mit Angestellten und die Frage, ob diese geimpft oder genesen sind. "2G für Kunden und 3G für Mitarbeiter - das passt nicht zusammen." 3G bedeutet geimpft, genesen oder getestet.

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