Wirtschaft - Große Sorgen bei südhessischen Unternehmen Blitzumfrage der IHK zu Corona-Folgen

Von 
red
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Südhessen. Jedes vierte Unternehmen in Südhessen rechnet mit Umsatzeinbrüchen um bis zu 50 Prozent. „Das Coronavirus hat die südhessischen Unternehmen fest im Griff. Bei den Unterstützungsmaßnahmen muss der Staat endlich liefern“. Das sind die Kernergebnisse der Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar, die sie jetzt bei ihren Mitgliedern durchgeführt hat.

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„Nahezu alle Unternehmen spüren die Auswirkungen der Corona-Krise auf ihr Geschäft. Jedes vierte Unternehmen rechnet damit, dass der eigene Umsatz im laufenden Jahr um bis zu 50 Prozent einbricht. Ausbleibende Kundschaft, Stornierung von Aufträgen und Ausfälle durch fehlende Mitarbeiter sind an der Tagesordnung. 17 Prozent der Unternehmen sehen sich von der Insolvenz bedroht“, fasst IHK-Konjunkturexperte Peter Kühnl die Ergebnisse für Südhessen zusammen.

Am wichtigsten für die Unternehmen in der Region in der aktuellen Krise sei die konkrete Unterstützung. Hierzu zähle das Kurzarbeitergeld, gefolgt von Soforthilfen in Form von Zuschüssen. „Hier sollte die Politik nachbessern und muss vor allem schnell liefern.“ Dieser Ansicht sind 57 Prozent der befragten Unternehmen aus Südhessen. red