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Betrüger geben sich über Messenger-Dienst als Tochter aus und erbeuten über 3000 Euro

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lhe
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© Symbolbild Pol

Darmstadt-Dieburg. Kriminelle werden nicht müde, sich immer wieder neue Maschen und Wege zu überlegen, um an das Geld der Bürgerinnen und Bürger zu gelangen. So geschehen in der Zeit zwischen Dienstag (29.6.) und Mittwoch (30.6.), als ein
67-jähriger Familienvater aus Dieburg über einen Messenger-Dienst mehrere Nachrichten von seiner angeblichen Tochter erhielt, die (angeblich) vorgab, in akuten Geldnöten zu sein, und um die finanzielle Unterstützung ihres "Vaters" bat. Im guten Glauben, dass die Nachrichten tatsächlich von seiner Tochter kommen, überwies der fürsorgliche Vater eine Geldsumme von mehr als 3000 Euro. Erst als weitere Familienmitglieder den Chatverlauf mitbekamen und Verdacht schöpften, flog der Schwindel auf und rief die Polizei auf den Plan. Diese hat nun die Ermittlungen wegen Betruges eingeleitet und ein Strafverfahren eröffnet.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei eindringlich vor dem Ideenreichtum der dreisten Betrüger und mahnt zur Vorsicht: "Bleiben Sie misstrauisch und aufmerksam, sobald es bei Gesprächen, ob verbal am Telefon oder schriftlich, um Geldforderungen vermeintlicher Familienangehöriger geht. Ziehen Sie Verwandte und Freunde zurate, bevor Geld herausgegeben oder überwiesen wird. Kontaktieren Sie im Zweifel die Polizei."

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