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Evangelisches Dekanat

Bergsträßer unterstützten „Brot für die Welt“ mit fast 43 000 Euro

Die Gottesdienstbesucher der 44 Gemeinden brachten das zweitbeste Ergebnis nach dem Dekanat Darmstadt in der gesamten Propstei Starkenburg zustande

Von 
red
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Aklima Begum pflanzt Reissetzlinge auf ihrem eigenen Land in Charlathimara, Bangladesch. Durch den Projektpartner Christian Commission for Development in Bangladesh (CCDB) erhalten die Familien, die von Wirbelstürmen und Flutwellen bedroht sind, salzresistentes Saatgut sowie Material zur Kompostherstellung und Regenwassertanks. © Emtiaz Ahmed Dulu / Brot für die Welt

Bergstraße. Die Gottesdienstbesucher in den 44 Gemeinden des Evangelischen Dekanats Bergstraße haben im vergangenen Jahr 42 954 Euro an „Brot für die Welt“ gespendet. Das sind rund drei Prozent mehr als im vorhergehenden Jahr und nach dem Dekanat Darmstadt (49 521 Euro) das zweitbeste Ergebnis aller sechs Dekanate in der Propstei Starkenburg, wie aus der regionalen Bilanz der evangelischen Hilfsorganisation hervorgeht. An Erntedank und Heiligabend, wo traditionell für „Brot für die Welt“ gesammelt wird, legten die Kirchenbesucher 10 353 Euro beziehungsweise 32 601 Euro in die Kollektenkasse.

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„Das hohe Spendenaufkommen zeigt, dass die Bergsträßer Gemeindemitglieder trotz Pandemie und Kontaktbeschränkungen über den Tellerrand hinausschauen und weiterhin den Kampf gegen Armut, Hunger und Ungerechtigkeit unterstützen“, wird die Bergsträßer Dekanin in Stellvertretung Silke Bienhaus in der Mitteilung des Evangelischen Dekanats Bergstraße zitiert.

Mit den Spenden finanziert „Brot für die Welt“ in Afrika, Asien und Lateinamerika Projekte, die Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Neu bewilligt wurden im vergangenen Jahr 646 Projekte. Afrika steht mit 94,19 Millionen Euro und 216 neuen Projekten an der Spitze der Bewilligungssumme. Die Folgen der Corona-Pandemie sind nach Angaben von „Brot für die Welt“ besonders in Afrika verheerend. Mit den Spendengeldern wurden dort auch Impf- und Aufklärungskampagnen durchgeführt sowie die Ausstattung von Gesundheitszentren verbessert, wie es in der Mitteilung heißt.

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Von
red
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Bundesweit haben Spender die Arbeit von „Brot für die Welt“ im vergangenen Jahr mit mehr als 63,6 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Minus von 13,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2020: 76,8 Millionen Euro). Der Rückgang erklärt sich damit, dass in das Jahresergebnis 2021 die Kollekten aus den Advents- und Weihnachtsgottesdiensten in das Jahresergebnis des folgenden Jahres einfließen und in 2020 diese Gottesdienste an vielen Orten aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden waren. Zusätzliche Aufrufe oder digitale Spendenmöglichkeiten konnten dies nicht ausgleichen.

Die aktuelle Spendenkampagne steht unter dem Motto „Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.“ Mit den Zuwendungen wolle „Brot für die Welt“ beispielsweise gemeinsam mit den Menschen vor Ort im globalen Süden Konzepte entwickeln, um ihre Lebens- und Arbeitsweisen an den Klimawandel anzupassen. Die Klimakrise sei auch eine Gerechtigkeitskrise, betont „Brot für die Welt“. Derzeit fördert das Hilfswerk der evangelischen Kirche gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen rund 1800 Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in fast 90 Ländern. 

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