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Beamte berichten im Hanau-Ausschuss von verschlossenem Notausgang

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dpa
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Wiesbaden. Im Hanau-Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags haben mehrere Polizisten von einer verschlossenen Notausgangstür an einem der Tatorte in der Tatnacht berichtet. Es sei ihm jedoch zu dem Zeitpunkt nicht bekannt gewesen, dass es sich bei der Tür um einen Notausgang handelte, sagte ein 36 Jahre alter Kriminalkommissar am Montag als Zeuge in Wiesbaden. Der Beamte hatte in der Tatnacht unter anderem eine Skizze vom Tatort in der Arena Bar angefertigt. Dabei habe er diese Tür getestet, sie sei nicht aufgegangen.

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Ein 43-jähriger Deutscher erschoss am 19. Februar 2020 in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven. Danach tötete er seine Mutter und sich selbst. Der Untersuchungsausschuss soll klären, ob es rund um die Tat zu einem Behördenversagen kam. Überlebende sowie Angehörige eines der Opfer hatten Vorwürfe erhoben, weil ein Notausgang eines Tatorts verschlossen und damit ein Fluchtweg versperrt gewesen sei.

Eine 51 Jahre alte Polizeihauptkommissarin sagte als Zeugin im Untersuchungsausschuss, sie habe am Tag nach dem Attentat die Tür kontrolliert, sie sei verschlossen gewesen. Die Beamtin war am 20. Februar 2020 mehrere Stunden am Tatort in der Arena Bar gewesen - nach eigenen Worten vor allem als Ansprechpartnerin für die Spurensicherung oder Rechtsmediziner.

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