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Awo Frankfurt erhält Klage wegen Flüchtlingsunterkünften

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dpa/lhe
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Frankfurt. In der Auseinandersetzung zwischen der Stadt Frankfurt und dem Frankfurter Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hat die Awo nun vom Landgericht eine Klage erhalten. Darin fordert die Stadt mehr als 470 000 Euro zurück, die sie für die Jahre 2017 und 2018 an Personalkosten für zwei Flüchtlingseinrichtungen zu viel bezahlt haben will, so ein Sprecher der Awo. Die Awo bestreite die Berechtigung dieser Forderung.

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Nach Angaben einer Gerichtssprecherin am Mittwoch handelt es sich um ein sogenanntes schriftliches Vorverfahren. Die Awo habe nun mehrere Wochen Zeit für eine Klageerwiderung, die Stadt könne darauf eine Replik verfassen. Wann es zu einem Verfahren vor einer Zivilkammer des Landgerichts kommt, ist noch unklar - vermutlich aber nicht mehr in diesem Jahr, hieß es.

Die Auseinandersetzungen mit der damaligen Awo-Führung hatten bereits 2016 begonnen. Die Stadt fand vor allem die Personalaufstellungen der Awo unzureichend. Der Streit führte im August 2018 zum Abschluss von Aufhebungsvereinbarungen.

Die frühere Führungsmannschaft der Frankfurter Awo steht im Mittelpunkt von Ermittlungen wegen Verdachts auf Betrug und Untreue. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehrere frühere Spitzenfunktionäre. Seit dem Frühjahr 2020 ist der Wohlfahrtsverband mit einer neuen Führungsspitze um den Vorstandsvorsitzenden Steffen Krollmann neu aufgestellt, der sich mit der Aufarbeitung der Vorfälle befasst.

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