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Finanzen

Ausgaben für Sozialhilfe in Hessen gestiegen

Die Sozialhilfeausgaben in Hessen sind 2021 auf knapp 703 Millionen Euro gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, war der Wert um 3,6 Prozent höher als im Jahr zuvor.

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dpa/lhe
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Hessen. Die Sozialhilfeausgaben in Hessen sind 2021 auf knapp 703 Millionen Euro gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, war der Wert um 3,6 Prozent höher als im Jahr zuvor. Die Nettoausgaben betrugen den Angaben zufolge im Schnitt rund 98 Euro je Einwohnerin und Einwohner. Den größten Anteil der Ausgaben machten mit insgesamt 433 Millionen Euro Hilfen zur Pflege aus.

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Die Stadt Frankfurt verzeichnete mit rund 229 Euro die höchsten Ausgaben pro Einwohner. Am niedrigsten waren sie im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit knapp 42 Euro. Die Ausgaben je Einwohner waren in kreisfreien Städten höher als in den Landkreisen.

In die Statistik fließen Hilfen zu Lebensunterhalt, Pflege, Gesundheit sowie zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten und Hilfen in anderen Lebenslagen ein. Nicht eingerechnet sind dagegen die bedarfsorientierte Grundsicherung, Hartz IV, Eingliederungshilfen für Behinderte sowie Leistungen für Asylbewerber. Für den Wert der Nettoausgaben wurden die Einnahmen Träger, etwa aus Rückzahlungen bereits gewährter Hilfen (zum Beispiel Tilgung von Darlehen), abgezogen.

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