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Ausbreitung der Ambrosia-Pflanze wird zunehmend zu einem Problem

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lhe
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Hessen. Hessische Experten warnen wegen drohender Allergien vor einer weiteren Ausbreitung der wärmeliebenden Ambrosia-Pflanze. "Sie wird zunehmend zu einem Gesundheitsproblem", sagt Aljoscha Kreß vom Fachzentrum Klimawandel und Anpassung des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden. Die Pollen der Beifuß-Ambrosie können bei sensibilisierten Menschen schwerwiegende Atemwegsallergien bis hin zu Asthma auslösen.

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Nach ersten Erhebungen zwischen 2006 und 2017 hatten Experten im vergangenen Jahr erneut die Bestände in Hessen untersucht. Das Ergebnis: Trotz einiger Bekämpfungserfolge ist Ambrosia laut HLNUG an knapp 90 Prozent der Altbestände noch vorhanden. Außerdem ist bei einem Drittel der Vorkommen eine teils starke Zunahme feststellbar. Die Experten entdeckten zudem neun neue Großvorkommen, meist auf Baustellen und Erdablagerungen, sowie mehr als 30 neue Kleinvorkommen, beispielsweise an Straßenrändern.

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