Auftakt im Prozess um Giftanschlag an TU Darmstadt

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dpa
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Darmstadt. Im Prozess um den Giftanschlag an der Technischen Universität (TU) Darmstadt hat die Staatsanwaltschaft zum Auftakt am Dienstag beantragt, die Beschuldigte wegen paranoider Schizophrenie in einer psychiatrischen Klinik unterzubringen. Unter dem Einfluss ihrer Erkrankung soll die 33 Jahre alte Mainzerin laut Staatsanwaltschaft im August 2021 versucht haben, sieben Menschen zu vergiften. Die Studentin der Materialwissenschaften soll einen Chemikalien-Mix unter anderem in offene Milchtüten gegeben haben.

Anfang September 2021 brachte die Polizei die Deutsche in eine psychiatrische Klinik. Ein Oberarzt beschrieb im Gericht, dass die Frau psychotisch gewesen sei. "Sie hatte eine Mütze dabei, in die Kupfer- und Aluminiumfolie eingenäht waren", berichtete er vor dem Landgericht Darmstadt. Sie habe von Technik gesprochen, über die Stimmen in ihren Kopf kämen, so der Arzt. Aus psychiatrischer Sicht seien das akustische Halluzinationen.

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