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Bundestagswahlkampf

Atomkraftgegner beklagen „Ignoranz“

Von 
red
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Bergstraße. „An 16 Standort-Zwischenlagern überall in der Republik lagern Castor-Behälter mit hoch radioaktivem Atommüll. Allein in Biblis stehen über 100 Lagerbehälter samt Inventar. Experten sind sich einig, dass ein Atommüll-Endlager vor Ende dieses Jahrhunderts nicht zur Verfügung stehen wird. Trotzdem spielt die ungelöste Frage des Atommülls im Bundestagswahlkampf bei keiner Partei eine Rolle“, kritisieren die Bergsträßer Anti-Atom-Initiativen „AK.W.Ende“ und „Atomerbe Biblis“ und weisen in einer Pressemitteilung auf ihre seit zwei Jahren erhobene Forderung nach einem neuen Sicherheitskonzept für die verlängerte Zwischenlagerung hin.

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Rainer Scheffler (Lautertal) und Volker Ahlers (Heppenheim) betonen besonders „die große Zeitspanne zwischen dem Ende der auf 40 Jahre befristeten Genehmigung – 2046 – des Zwischenlagers in Biblis und der möglichen Einlagerung in ein (noch nicht existierendes) Endlager.“ Die Anti-Atom-Initiativen: „Ein neues Sicherheitskonzept muss in einem breiten öffentlichen Dialog und in einem Beteiligungsprozess mit der betroffenen Bevölkerung erarbeitet werden.“ red

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