Arbeitsgruppe zum AKW-Zwischenlager

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red
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Bergstraße. Mit Beginn des neuen Jahres nimmt eine kürzlich gebildete Arbeitsgruppe (AG) „Sicheres Zwischenlager Biblis“ um den früheren Sprecher von AK.W.Ende Bergstraße, Rainer Scheffler, ihre Tätigkeit auf. Die AG bekennt sich ausdrücklich zum „vorgesehenen Verfahren bis zur tiefengeologischen Endlagerung, wenn die zugesicherte Transparenz und der kontinuierliche Dialog mit der Bevölkerung zu allen Fragen der Sicherheit gewährleistet ist.“

Weiter schreibt die Gruppe: „Wir werden uns ausschließlich mit Sicherheitsaspekten am Standort-Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle in Biblis befassen. Derzeit stehen dort 108 Castor-Lagerbehälter mit hochradioaktivem Inventar. Die Betriebsgenehmigung des Lagers läuft 2046 aus. Nach den Plänen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) soll frühestens 2046 ein Endlager-Standort feststehen. Die BGE räumt aber ein, eine Entscheidung könne auch erst 2068 fallen. Experten gehen davon aus, dass die Einlagerung von hochradioaktivem Atommüll frühestens 2080 beginnt und mindestens 30 Jahre in Anspruch nehmen wird. Unsere Arbeitsgruppe ist deshalb an einem sachlichen öffentlichen Dialog über die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver wärmeentwickelnder Abfälle in Biblis mit dem Betreiber, der bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), kommunalpolitisch Verantwortlichen, Umweltverbänden und Bürgerinnen und Bürgern interessiert.“ red