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Geflügelpest

Angst vor Vogelgrippe - Stallpflicht für Geflügel im Kreis Groß-Gerau

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dpa/lhe
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Groß-Gerau. Aus Angst vor der Vogelgrippe hat der Kreis Groß-Gerau als derzeit einziger Landkreis in Hessen am Mittwoch die Stallpflicht für Geflügel angeordnet. Etwa Hühner oder Puten müssten entweder in geschlossenen Ställen oder unter einer Vorrichtung gehalten werden, die gegen das Eindringen von Wildvögeln gesichert sei, teilte der Kreis mit. Nach Angaben des hessischen Umweltministeriums ist Groß-Gerau derzeit die einzige Kommune im Land, die eine solche Maßnahme verhängt hat. "Der Kreis reagiert mit der Verfügung auf einen Ausbruch der Geflügelpest in einer Tierhaltung in Baden-Württemberg, rund 40 Kilometer von der Kreisgrenze des Kreises Groß-Gerau entfernt", heißt es in einer Mitteilung der Kommune.

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"Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine hoch ansteckende Erkrankung, die neben Tierverlusten hohe wirtschaftliche Einbußen für die betroffenen Haltungen zur Folge hat", sagte Amtstierärztin Katrin Stein laut Mitteilung. Zudem habe sich gezeigt, dass der Handel mit Geflügel eine weitere erhebliche Verschleppungsgefahr darstelle.

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