Kindernachrichten Podcast

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

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ad
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Fred Fuchs © MM

In der Adventszeit bereiten sich die Christen darauf vor, die Geburt Jesus zu feiern. Aber nicht nur gläubige Menschen schmücken ihr Zuhause mit weihnachtlicher Dekoration, sondern auch für andere ist dies zu einer Tradition im Winter geworden. Was dabei nicht fehlen darf, ist der Adventskranz. Doch woher stammt dieser Brauch eigentlich?

Das Aufstellen des Adventskranzes in der Adventszeit ist eine relativ junge Tradition. Denn erst im Jahr 1839 kam der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern auf die Idee, mithilfe eines Adventskranzes Waisenkindern zu zeigen, wie lange sie sich noch bis Weihnachten gedulden müssen. Mit diesem schönen Gedanke wollte er die Wartezeit verkürzen. Um die Zeit bis Weihnachten zu veranschaulichen, nahm er ein hölzernes Rad einer alten Kutsche und setzte 28 Kerzen darauf. Dafür verwendete er 24 kleine rote und vier dicke weiße Kerzen. Die vier weißen Kerzen versinnbildlichten die Sonntage und die roten Kerzen die einzelnen Werktage. Jeden Abend durfte eines der Kinder eine weitere Kerze anzünden.

In der heutigen Zeit ist der Adventskranz ein aus Tannen geflochtener Ring, der mit Kerzen verziert wird. An jedem Adventssonntag wird eine neue Kerze angezündet, bis kurz vor Weihnachten, am vierten Advent, alle vier Kerzen brennen. Das Wort „Advent“ stammt vom lateinischen Begriff „adventus“ ab, was „Ankunft“ bedeutet. Im Hinblick auf die Bedeutung von Weihnachten, bedeutet das die Ankunft Jesus auf der Welt. ad

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