Infoabend - Bundesamt für Entsorgungssicherheit lädt ein Abfall aus Sellafield ins Bibliser Zwischenlager

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red
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Das Zwischenlager für hoch radioaktiven Müll in Biblis. © Nix/A/sm

Biblis. Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) lädt für Dienstag, 30. Oktober, 18.30 Uhr, zu einer Infoveranstaltung zum Zwischenlager ins Bibliser Bürgerzentrum ein.

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Das BfE berichtet über Sicherheitsanforderungen bei Aufbewahrung und Transport von radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung im Ausland. Im Moment läuft das Genehmigungsverfahren zur Aufbewahrung radioaktiver Abfälle in Biblis, die aus der Wiederaufarbeitung im Ausland stammen. Neben dem BfE als Genehmigungsbehörde werden auch die Antragstellerin (RWE) und die zuständige Atomaufsicht, das Land Hessen, für Fragen zum geplanten Vorhaben zur Verfügung stehen.

Von den Betreibern der Kernkraftwerke sollen in den kommenden Jahren die letzten 26 Behälter mit radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung zurück nach Deutschland kommen. Die Antragsteller sind vertraglich verpflichtet, die Abfälle zurückzunehmen.

Transport an vier Standorte

Der Deutsche Bundestag hatte im Jahr 2013 beschlossen, die radioaktiven Rückstände aus der Wiederaufarbeitung nicht länger nach Gorleben zur Aufbewahrung zu transportieren. 2015 einigten sich Abfallbesitzer, Bund und Länder darauf, dass die bundesdeutschen Abfälle in den vier Zwischenlagern Biblis, Philippsburg, Isar und Brokdorf aufbewahrt werden sollen.

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Für die Zwischenlagerung in Biblis hatte RWE im September 2017 einen Antrag gestellt. Seit April 2018 liegt dem BfE auch ein Antrag auf Transport von Sellafield (Großbritannien) nach Biblis vor. red