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Pandemie

100 neue Corona-Fälle im Kreis

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red/lhe
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SARS-CoV-2-Proben in einem Archiv für Kontrollmessungen. (Archivbild). Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa © Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa

Bergstraße/Wiesbaden. Die Corona-Fallzahlen im Kreis Bergstraße steigen weiter an. Für den Mittwoch meldete das Landratsamt 100 Neu-Infektionen. Die Betroffenen kommen demnach aus Bensheim (28 Fälle), Viernheim (10), Heppenheim (9), Lampertheim, Lorsch, Wald-Michelbach, Birkenau (jeweils 8), Mörlenbach, Bürstadt (je 4), Einhausen, Lautertal (je 3), Rimbach (2) sowie Zwingenberg, Biblis, Gorxheimertal, Grasellenbach und Neckarsteinach. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf 87,8.

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Mehrere Schulen sind von mindestens einer neuen Infektion betroffen, heißt es vom Kreis, darunter das Alte Kurfürstliche Gymnasium, die Schlossbergschule und die Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim sowie die Martin-Buber-Schule in Heppenheim. Dort gebe es auch mindestens einen Fall an einer Kindertagesstätte. Zudem sei eine Pflegeeinrichtung in Rimbach betroffen.

Laut Deutscher Interdisziplinärer Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin sind im Kreis Bergstraße derzeit von 44 verfügbaren Intensivbetten in den Kliniken 31 Betten belegt – davon eins mit einem mit Covid-19 infizierten Patienten, der eine intensivmedizinische Behandlung benötigt.

Hessenweit wurden binnen 24 Stunden 1630 weitere Corona-Infektionen gemeldet. Zudem gab es zwei neue Todesfälle, wie aus Daten des RKI hervorgeht. Die Inzidenz für das Bundesland stieg auf 85,6.

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Auffrischungsimpfungen starten

Hessen startet mit der Corona-Auffrischimpfung für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderungen sowie über 80-Jährige. Geimpft werde durch die Hausärzte vor Ort in Zusammenarbeit mit den Pflege- und Behinderteneinrichtungen, erklärte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne). Außerdem könnten die mobilen Teams der Impfzentren dabei unterstützen. Auch in den Impfzentren würden Auffrischungen verabreicht. Pflegebedürftige und Menschen über 80 Jahre, die zu Hause leben, könnten sich an ihre Hausärzte wenden. Zwischen dem Abschluss der ersten beiden Impfungen und der Auffrischimpfung sollen sechs Monate liegen. Die Auffrischimpfung erfolge mit Biontech oder Moderna. Sie müsse nicht zu einem Stichtag erfolgen und könne in den auf die sechs Monate folgenden Wochen stattfinden. red/lhe

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