Gartenschau - Veranstalter am Bodensee schlagen Alarm Tourismus leidet

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lsw
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Neuschnee am Bodensee auf dem Gelände der Landesgartenschau. © dpa

Überlingen. Der Geschäftsführer der Landesgartenschau (LGS) Überlingen befürchtet durch die verschobene Öffnung aufgrund zu hoher Corona-Fallzahlen Einbußen für den Tourismus am Bodensee. Durch die Gartenausstellung sei auch die Hoffnung verbunden, den Tourismus in der Region langfristig zu stärken, sagte LGS-Geschäftsführer Roland Leitner. „Es wäre schade, wenn diese Initialzündung nun verloren ginge.“

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Es habe bereits einen geringen Rücklauf an Dauerkarten gegeben. Dennoch seien bereits rund 17 000 Dauertickets für die Gartenausstellung am Bodensee verkauft worden und rund 44 000 Tageskarten. Er hoffe, dass die Ausstellung Ende April bis Anfang Mai öffnen könne und viele Menschen dann ihren zuvor geplanten Besuch nachholen, so Leitner. Denn jeder Tag ohne Öffnung koste viel Geld. Leitner schätzt, dass ihnen zwischen 45 000 und 50 000 Euro pro Tag entgingen, solange die Ausstellung noch geschlossen sei. Wie groß die Verluste wirklich seien, lasse sich aber erst im Rückblick sagen.

Weil die Sieben-Tage-Inzidenz im Bodenseekreis drei Tage in Folge über den Wert von 100 gestiegen war, hatte das Landratsamt die Notbremse gezogen. Damit durfte die Landesgartenschau nicht wie geplant zum 9. April öffnen. Die Ausstellung gilt rechtlich als botanischer Garten, diese dürfen derzeit nur bei Inzidenzen zwischen 50 und 100 öffnen. Sobald die Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 100 bleibt, kann die Gartenschau Besucher empfangen. lsw