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Freizeit

Zwingenberg feierte den Weltkindertag mit einem bunten Spielfest

Und das Familienzentrum nutzte den Rahmen, um auf sein zehnjähriges Bestehen zurückzuschauen

Von 
Michael Ränker
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Beim Spielfest aus Anlass des Weltkindertags am Alten Amtsgericht in Zwingenberg boten etliche Gruppen den Mädchen und Jungen ein buntes Programm. © Gutschalk

Zwingenberg. Unter dem Motto „Gemeinsam für Kinderrechte“ wurde in diesem Jahr der Weltkindertag (20. September) gefeiert. Anlässlich dieses Tages „rufen das Deutsche Kinderhilfswerk und Unicef Deutschland (…) die gesamte Gesellschaft auf, die Rechte von Kindern konsequenter in den Blick zu nehmen“. Auch die Jüngsten der Gesellschaft selbst sollen mehr über ihre Rechte erfahren. Auf der Internetseite des Weltkindertags gibt es aufschlussreiche Quiz, Videos und Fragerunden mit Experten und Expertinnen rund um das Thema.

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Auch die Stadt Zwingenberg ist erneut dem Aufruf gefolgt und hat ein buntes Programm mit Hilfe vieler verschiedener Einrichtungen und Vereine auf die Beine gestellt. Nachdem vor zwei Jahren die beliebte Aktion aufgrund der Pandemiesituation ausfallen musste und im vergangenen Jahr in der Stadt verteilt stattfand, war es dieses Jahr endlich wieder möglich, ohne Einschränkung bei Musik und fast ohne Regen zu spielen und Spaß zu haben.

Kreativ und informativ

Im Rahmen des Spielfests feierte das Familienzentrum Zwingenberg sein zehnjähriges Bestehen. Die Initiative unter der Trägerschaft des Vereins Pro Kind e.V. bietet vielfältige kreative und informative Kurse für Jung und Alt an. Zu dem Kinderspielfest trug das FamizZ mit vielen spaßigen Angeboten bei. In und vor der Remise erwartete die Kinder eine Hüpfburg und Cocktailbar, Kinderschminken und Airbrush-Tattoos, ein Elektronikclub sowie ein Filz- und Tanzangebot.

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Im Gebäude des Alten Amtsgerichts wurden mit dem Rodauer Kindergarten bunte Buttons gebastelt, die Evangelische Kita Zwingenberg brachte Perlen mit, die auf eine Schnur gefädelt zu einzigartigem Schmuck wurden und auch die Städtische Kita Tagweide lockte mit einem Kreativangebot. Bei der Städtischen Kita Alsbacher Straße konnten sich die jungen Teilnehmer ein tolles Tattoo aussuchen, welche auf der Haut mit der Zeit wieder verschwinden. Die Frauen-Union der örtlichen CDU veranstaltete ein interessantes Zwingenberg-Quiz. Dabei mussten Fotos von Orten in Zwingenberg der richtigen Nummer auf einer Karte der Stadt zugeordnet werden.

Im Hof des Alten Amtsgerichts wartete mit dem Angebot der Melibokusschule eine kleine Herausforderung auf die Kinder. Beim Kastenrennen wurde die Motorik und der Wettkampfgeist angesprochen und das freihändige Salzstangenessen stellte die Geschicklichkeit auf die Probe.

Premiere für Schlappekicker

Erstmals beim Kinderspielfest mit dabei waren die Schlappekicker mit einer Torwand unter freiem Himmel, wo die Kinder ihr Ballgefühl unter Beweis stellen konnten und direkt nebenan organisierte die Spielerei mit Teilen ihrer Ausleihe ein Bewegungsangebot.

Etwas ausgelagert im Heimatmuseum bot der Geschichtsverein eine Suchrallye durch das Gebäude an und zur Belohnung winkte ein Ausmalbuch mit Zwingenberger Motiven. Parallel dazu fand im Hof des Museums das Latwergekochen statt, sodass die Kinder auch diese Tradition kennenlernen konnten. Die SPD musste krankheitsbedingt ihren Beitrag zum Kinderspielfest absagen.

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Gegen Mittag begrüßte Bürgermeister Holger Habich die Kinder und Eltern und bedankte sich bei allen Einrichtungen und Vereinen für die Vorbereitung und Durchführung der Angebote. Ohne Mikrofon war es dabei schwer, gegen die freudigen Rufe der Kinder auf der Hüpfburg anzukommen.

Organisiert wird das Kinderspielfest zum Weltkindertag von der Kinder- und Jugendhilfekommission der Stadt Zwingenberg, dessen Vorsitz der Bürgermeister innehat.

Verantwortlich für die Organisation war allerdings Bernd Brockenauer, Mitglied der Kommission und Erzieher in der Kita Rodau.

In der Kinder- und Jugendhilfekommission kommen Vertreter aller pädagogischen Einrichtungen sowie jeder Fraktion und der Stadtverwaltung zusammen, um über aktuelle und zukunftsweisende Themen rund um Kinder und Jugendliche zu beraten und zu diskutieren. Die Kommission ermöglicht, dass die Kommunalpolitik aus erster Hand von aktuellen Themen und Anliegen erfährt und eine Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Einrichtungen stattfindet.

Redaktion

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