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Bundestagswahl - Diskussion mit Kandidat Moritz Müller

Wer fördert die Kultur in Zwingenberg?

Von 
red
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Zwingenberg. Die Kulturszene wurde von der Pandemie hart getroffen: Spielstätten wurden mit als erste Einrichtungen geschlossen, ein wirtschaftlicher Betrieb ist bis heute fast nicht möglich und auch nach einem vielerorts gelungenen Open-Air-Sommer herrscht für den Herbst und Winter keine Planungssicherheit. Bereits vor der Krise war die Frage nach der Kulturfinanzierung eine viel diskutierte – mit den veränderten Handlungsbedingungen verschärft sich die Situation nun erneut, heißt es in einer Pressemitteilung von Bündnis 90/Die Grünen.

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Gemeinsam mit Mirjam Schmidt und Jürgen Flügge diskutiert Bundestagskandidat Moritz Müller (Bündnis 90/Die Grünen) am Mittwoch, 15. September, ab 18 Uhr in Zwingenberg und dort im Vereinsraum des Alten Amtsgerichts (Obertor 1) über die Zukunft der Finanzierung von Kultur.

Mirjam Schmidt, die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der Grünen, stellt die Fördermöglichkeiten der Hessischen Landesregierung vor. Jürgen Flügge, Intendant des Hof-Theaters auf der Tromm, spricht für die Institutionen und Kulturtreibenden, die nicht hauptsächlich staatlich oder öffentlich gefördert sind, sondern als Teil der freien Szene unsere kulturelle Landschaft ausmachen.

Wichtig für Geist und Geldbeutel

Die Podiumsdiskussion behandelt zwei Themenfelder, einerseits die Bedeutung von Kultur für die Region. Herausgearbeitet werden soll ihre Wirtschaftsleistung und damit der Standortfaktor der lokalen Einrichtungen und Initiativen. So übernachten Konzertbesucher beispielsweise in den örtlichen Hotels und konsumieren in der Gastronomie – für die Bergstraße ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.

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Andererseits steht die immer stärker werdende Verschiebung öffentlicher Gelder im Mittelpunkt: Viele kleine Kulturveranstaltungen sind inzwischen gänzlich auf private Geldgeber angewiesen. Wie beides, also die Bedeutung von Kultur für unsere Wirtschaft und eine stärkere Kofinanzierung des Staates, auf Bundesebene gestaltet werden kann, ist Ziel der Diskussion.

Gäste sind bei der öffentlichen Veranstaltung willkommen (es gilt die 3 G-Regel), Interessierte können aber auch einen Livestream verfolgen. Den Link finden Interessierte auf der Webseite von Moritz Müller (ww.mueller-moritz.de). red

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