Gute Taten - Dr. Wittmann GmbH unterstützte Kinderhospizarbeit, Seniorenheime und Krankenhäuser Spendables Unternehmen

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Oliver Martin-Anton (l.), Geschäftsführer der Dr. Wittmann GmbH in Zwingenberg, und ein Kollege übergeben eine Palette mit gespendeten Desinfektionsmitteln an Andrea Löffel von der Seniorenresizenz Haus am Weichweg in Biblis. © Stefanie Reis

Zwingenberg. Wenn in der Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen die Worte fehlen oder die Wut über den Tod von Mama oder Papa zu groß ist, dann können Handpuppen helfen. Der kleine Igel, der so mitfühlend schaut, die Schnecke, die sich in ihr Haus zurückzieht oder das böse Krokodil, das alle beißen will, weil es so unglücklich ist. „Diese Handpuppen sind uns eine große Hilfe“, sagt Arnica Schäfer, Koordinatorin des Ökumenischen Kinder- und Jugendhospizdienstes Clara in Mannheim, über die Spende des Zwingenberger Unternehmens Dr. Wittmann. „Gerade bei Kindern finden wir mit den Puppen einen anderen und viel schnelleren Zugang“, ergänzt sie. Kinder können so ihren Emotionen freien Lauf lassen, vor allem, wenn sie verbal nicht in der Lage sind, ihre Gefühle zu äußern.

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„Die Idee mit den Handpuppen hat mir sofort gut gefallen“, sagt Oliver Martin Anton, Geschäftsführer der Dr. Wittmann GmbH & Co. KG. „Mir leuchtet das auch ein, dass sich Kinder so viel besser ausdrücken können“, ergänzt er. Dr. Wittmann unterstützt schon seit Jahren Clara. „Ich frag immer, was braucht ihr“, erzählt Oliver Martin Anton. Je konkreter die Wünsche, desto lieber ist es ihm. Die Idee mit den Handpuppen fand er so großartig, dass er gleich weitere Puppen mit menschlichen Gesichtszügen in Auftrag gegeben hat.

Das Unternehmen mit Sitz an der Rieslingstraße 8 in Zwingenberg stellt professionelle Zahnreinigungsmittel her.

Die „tierischen“ Handpuppen werden nun vor allem in der Kindertrauertruppe eingesetzt, diese wird alle zwei Wochen für Grundschulkinder angeboten. „Aber auch in der Einzelbegleitung ist es ein tolles Zusatzangebot“, sagt Arnica Schäfer, „wir können damit spielerisch die Trauer der Kinder verarbeiten“.

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Der Verlust eines geliebten Menschen ist für Kinder eine große Herausforderung und ein tiefer Lebenseinschnitt. Clara nimmt sich Zeit für die individuellen Sorgen und Ängste der Kinder und Jugendlichen. Leben bis zuletzt und den Tod als Teil des Lebens akzeptieren – darum geht es in der Hospizbewegung. Die Ökumenische Hospizhilfe in Trägerschaft der Diakonie Mannheim und des Caritasverbandes Mannheim gibt es seit 25 Jahren, den Ökumenischen Kinder- und Jugendhospizdienst Clara seit 2007.

Das Zwingenberger Unternehmen Dr. Wittmann hat in diesen Wochen noch weitere Spenden gemacht.

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In Biblis erhielten die Seniorenresidenz Am Weichweg sowie das „Haus Paulus“ von Dr.-Wittmann-Geschäftsführer Oliver Martin-Anton jeweils eine Palette – da sind 1000 Flaschen – voll mit Handdesinfektionsmittel sowie je einen Kanister mit Flächendesinfektion und Mundlösung für das Personal. All das soll dazu beitragen, dass das Risiko für eine Ansteckung mit dem Coronavirus gesenkt wird.

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Neben den beiden Seniorenheimen in Biblis erhielten auch das Heilig-Geist-Hospital in Bensheim, das Kreiskrankenhaus Heppenheim und das Klinikum Darmstadt eine Palette mit Desinfektionsmitteln.

Produktion umgestellt

„In der akuten Situation ist das unser Beitrag“, erläutert der Geschäftsführer. Daher verteilte das Zwingenberger Unternehmen entsprechende Lagerbestände als Spende, damit die Desinfektionsmittel dort eingesetzt werden, wo sie von Nöten sind. Wie Martin-Anton berichtet, war es möglich, die Produktion der Firma während der Pandemie dank einer Sonderzulassung umzustellen. So konnte die Firma das Land Hessen mit 150 Tonnen an Handdesinfektion und 60 Tonnen an Flächendesinfektion beliefern. red/str