Notfall - Anwohner der Wiesenpromenade-West zwischen Rodauer Straße und Bleichstraße betroffen Rohrbrüche legen Wasserversorgung lahm

Von
Michael Ränker
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Etliche Rohrbrüche, die am späten Samstagabend bemerkt wurden, haben im Bereich Wiesenpromenade-West in Zwingenberg die Wasserversorgung lahmgelegt. Die Feuerwehr half mit ihren Pumpen der GGEW AG und den Baufirmen bei der Suche nach den Leckagen. Die Arbeiten dauern an. © Karl-Heinz Zecher

Zwingenberg. Im Bereich der Straße Wiesenpromenade-West in Zwingenberg ist nach Angaben der Stadt am Samstagabend eine Vielzahl von Wasserleitungsbrüchen aufgetreten. Wie Rathauschef Holger Habich berichtet, waren der Bensheimer Energieversorger GGEW AG – das Unternehmen ist im Auftrag der Kommune mit der Instandhaltung und Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung beauftragt – , mehrere Tiefbau-Unternehmen und die Freiwillige Feuerwehr bis spät in die Nacht hinein aktiv.

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Habich: „Das Problem konnte noch nicht gelöst werden, weil immer wieder neue Brüche auftraten. Im Abschnitt zwischen der Rodauer Straße und der Bleichstraße ist auf mehreren Hundert Metern daher aktuell keine Wasserversorgung möglich.” Die Anwohner können sich im benachbarten Feuerwehrgerätehaus (Gießer Weg 12) mit Trinkwasser versorgen. Die GGEW AG will im Laufe des Montags eine schriftliche Information an alle Betroffenen herausgeben, wie die nächsten Tage organisiert werden.

Auch am Sonntag wurde weiter an der Reparatur gearbeitet und versucht, schrittweise einzelne Abschnitte wieder in Betrieb zu nehmen. Habich: „Wir gehen aber auf jeden Fall davon aus, dass die Versorgung mehrere Tage unterbrochen sein wird. Eine genaue Angabe ist aktuell leider nicht möglich. Wir bitten um Geduld.” Der Rathauschef bedankt sich in diesem Zusammenhang beim Team der GGEW AG, den Baufirmen und der Feuerwehr, „die zusammen alles Mögliche möglich machen”.

Die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr Zwingenberg sind am späten Samstagabend – gegen 22.20 Uhr – zu dem (vermeintlich) ersten Rohrbruch an der Wiesenpromenade-West gerufen worden. Stellvertretender Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Zecher berichtet: „Dort haben wir ein großes Loch leer gepumpt, um der GGEW AG die Möglichkeit zu verschaffen, das Leck zu finden – dann aber stellte sich heraus, dass es sich nicht nur um einen Rohrbruch handelt.”

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Die Feuerwehr hält nun in Kooperation mit dem in einer Wohnung beim Gerätehaus lebenden Hausmeister ihr Domizil geöffnet, um den Anwohnern nicht nur die Gelegenheit zu geben, sich mit Wasser versorgen, sondern auch eine Toilette benutzen zu können.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren die Retter mit 15 Mann vor Ort, die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Reiner Schellhaas. mik

Redaktion