Kommunalpolitik - Ersatzbeschaffung für Zwingenberger Tanklöschfahrzeug auf 2023 verschoben Neue Tore für das Gerätehaus

Von 
Michael Ränker
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Die Sektional-Tore des Feuerwehrgerätehauses am Gießer Weg in Zwingenberg sind schwergängig und reparaturanfällig, Ersatzteile gibt es keine mehr. Sie werden im Laufe des Jahres für rund 50 000 Euro ersetzt. Unser Bild entstand bei einer Inspektionsübung im Jahr 2018. © Thomas Zelinger

Zwingenberg. Dass die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr im Zwingenberger Stadtteil Rodau noch ein Jahr (2022) auf die Ersatzbeschaffung für ihr Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) warten muss, weil die Haushaltslage der Stadt Zwingenberg angespannt ist, darüber hat der BA bereits aus dem Ortsbeirat berichtet – betroffen von den Einsparungen sind jedoch nicht nur die Rodauer Brandschützer, sondern auch ihre Zwingenberger Kollegen:

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Das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 „Schweizer Breite“ feiert im kommenden Jahr (2022) seinen 25. „Geburtstag“ und nach der Brandschutzförderrichtlinie des Landes Hessen könnte dann eine Neuanschaffung beantragt werden. Die 200 000-Euro-Investition, so schlägt der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vor, soll jedoch auf das Jahr 2023 verschobenen werden.

„Einwandfrei und einsatzbereit“

Für Stadtbrandinspektor Reiner Schellhaas gehen beide Verschiebungen „völlig in Ordnung“: „Beide Fahrzeuge sind einwandfrei in Schuss und einsatzbereit.“

Völlig leer geht der Brandschutz ohnehin nicht aus: In Zwingenberg wird – wie in Rodau – die langwierige Einführung des Digitalfunks mit der Digitalisierung der Sirenen abgeschlossen, dafür sieht der Investitionsplan insgesamt 10 000 Euro vor.

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Im Feuerwehrgerätehaus in der Kernstadt wird im Laufe des Jahres eine Notstromversorgung für 19 000 Euro installiert, das Gerätehaus im Stadtteil wird dann im Jahr 2022 mit dieser Technik – ebenfalls für 19 000 Euro – ausgestattet.

Nicht aufgeschoben werden kann der Einbau neuer Tore im Gerätehaus in Zwingenberg: Für die mittlerweile ebenso schwergängigen wie reparaturanfälligen Sektional-Tore, für die es keine Ersatzteile mehr gibt, sind in diesem Jahr rund 43 000 Euro fällig. Im Vorfeld der Installation der fünf Tore muss mit einem Kostenaufwand von 6000 Euro die Stromversorgung der Fahrzeughalle neu verlegt werden, da sich der größte Teil der Elektroinstallation über den Toren befindet. mik

Redaktion