Pandemie - Veranstaltung am 6. März kann Corona-bedingt nicht stattfinden / Jetzt hofft der Verein auf den Herbst, um Spendengelder für Kinderprojekte zu erwirtschaften Markt rund ums Kind wird erneut abgesagt

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red
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Zwingenberg. Bereits zum zweiten Mal muss der Verein rund ums Kind seinen Secondhand-Markt absagen. In einer Pressemitteilung schreibt Vorsitzende Angela Kannengießer:

Auch die Frühjahrsausgabe des Marktes rund ums Kind in der Melibokushalle fällt Corona-bedingt aus. Unser Bild entstand beim 60. Markt in 2019. © Funck
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„Nachdem die in Folge der Coronavirus-Pandemie notwendigen Kontaktbeschränkungen bereits im Herbst 2020 dazu führten, dass der weit über die Zwingenberger Stadtgrenzen hinaus beliebte Markt nicht stattfinden konnte, muss nun auch die für den 6. März geplante Veranstaltung ausfallen.“

Die Organisatorinnen hoffen nun sehr, dass die Ansteckungszahlen mit Covid-19 bis zum Herbst drastisch zurückgehen und auch Veranstaltungen mit vielen Menschen wieder möglich sind. Sollte dies der Fall sein, würde am 11. September ein Markt rund ums Kind stattfinden. In der Mitteilung heißt es:

„Dies käme Familien mit Kindern sicher sehr entgegen, denn Kleidung, Spielzeug, Kinderwagen und anderes mehr braucht man immer. Beim Markt rund ums Kind findet hier immer ein reger Kreislauf statt: Was den einen nicht mehr passt, das wird von den nächsten gesucht. Wie schnell wachsen Kinder aus ihren Kleidern heraus und zum Wegwerfen ist Vieles definitiv zu schade!“ Im Frühjahr 2020 fand noch ein Secondhand-Markt statt. Mit dem Erlös konnte der Verein drei größere Spenden tätigen. Empfänger waren das Frauenhaus Bergstraße, das Hilfswerk Samariter-Dienst sowie das Projekt „Klasse 2000“ an der Melibokusschule Zwingenberg.

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Das Hilfswerk Samariter-Dienst unterstützt notleidende Menschen in verschiedenen osteuropäischen Ländern. Jedes Jahr werden viele Tonnen an Hilfsgütern per Lkw zum Beispiel nach Bulgarien, Rumänien und Serbien gebracht, wo vielen Familien und deren Kindern oft das Nötigste zum Leben fehlt.

Im Frauenhaus Bergstraße finden viele Kinder mit ihren Müttern ein Zuhause auf Zeit. Das pädagogische Personal im Frauenhaus bietet den Kindern einen sicheren Rahmen, um schwierige Situationen in der Vergangenheit verarbeiten zu können und gestärkt in eine neue Lebenssituation zu gehen.

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Das Präventionsprogramm „Klasse 2000“ ist ein Baustein der pädagogischen Arbeit an der Melibokusschule. Im Unterricht lernen Kinder aktiv und anschaulich, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen. Inhalte der Stunden sind die Themen gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung, sich selbst mögen und Freunde haben, Problem- und Konfliktlösungsstrategien sowie kritisches Denken und Neinsagen können.

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Abschließend heißt es: „Der Zweck des Vereins ist es, Organisationen zu unterstützen, die für eine gute Lebensperspektive für Kinder sorgen. Daher besteht auch die Hoffnung, dass bald wieder mehr öffentliches Leben möglich sein wird. Dann können bei den zweimal jährlich stattfindenden Märkten die Gelder erwirtschaftet werden, die als Spende Kindern und Jugendlichen zugutekommen.“ red