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Aus der Nachbarschaft - Spende für Projekt der Karl-Kübel-Stiftung

Lions Club hilft Familien in Nepal

Von 
red
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Daniel Heilmann (KKS) informiert Club-Präsident Klaus Bartl (li.). © Stiftung

Seeheim-Jugenheim. Die Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie (KKS) freut sich über eine Spende in Höhe von 3000 Euro des Lions Clubs Seeheim . Das Geld fließt in die Arbeit der Stiftung in Nepal. Dort startete in diesem Jahr ein neues Projekt, das Familien ein ausreichendes Einkommen sichern und Kindern zu ihren Rechten sowie besserer Bildung verhelfen soll.

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„Ich war 2016 mehrere Wochen in Nepal und habe gesehen, wie die Menschen dort zurechtkommen müssen. Die Not ist groß“, sagt Dr. Klaus Bartl, Präsident des Lions Clubs. Seit der Reise fühlt er sich dem Land und den Menschen tief verbunden. Er weiß, wie dringend Familien und Kinder auf Unterstützung angewiesen sind und wie wichtig es ist, nachhaltige Strukturen aufzubauen. Als er von der Projektarbeit der Karl-Kübel-Stiftung in Nepal erfuhr, war für ihn klar: Dahin sollten diesmal Spenden des Lions Clubs fließen. Ein Vorschlag, dem die anderen Mitglieder gern zustimmten.

Das neue Projekt liegt in der Gandaki-Provinz, in der viele Familien in großer Not leben und kein ausreichendes Einkommen haben. Die Folge: Viele Kinder sind mangelernährt und brechen vorzeitig die Schule ab, um zu arbeiten. „Sowohl Kinderarbeit als auch die Verheiratung von Minderjährigen sind ein weit verbreitetes Problem in der Region und werden gesellschaftlich akzeptiert“, erläutert Dr. Daniel Heilmann, Vorstandsmitglied der Kübel- Stiftung. Es gibt also großen Handlungsbedarf.

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Damit sich das Leben der Kinder vor Ort bessert, ist es wichtig, sie und auch die breite Bevölkerung über Kinderrechte aufzuklären und dafür zu sensibilisieren. Konkret ist im Projektzeitraum z.B. geplant, an 15 Schulen Kindergruppen zu etablieren sowie ein gemeindeweites Kindernetzwerk aufzubauen. Diese Institutionen sollen dann künftig die Interessen der Kinder gegenüber Schulen und Behörden vertreten.

Um die wirtschaftliche Lage von 225 benachteiligten Familien zu verbessern, sollen sich diese in Selbsthilfegruppen zusammenschließen. Dort werden sie in Tierhaltung, Gemüseanbau und Buchhaltung geschult sowie über staatliche Hilfsprogramme aufgeklärt und mit Kooperativen vernetzt. red

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