Infrastruktur - In der Wiesenpromenade West hatten 34 Haushalte tagelang kein Trinkwasser Jetzt sind alle Rohrbrüche wieder repariert

Von 
red
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GGEW AG, Baufirmen und Freiwillige Feuerwehr (unser Bild) legten gemeinsam Hand an, um die Wasserversorgung in der Wiesenpromenade West nach zahlreichen Rohrbrüchen wieder in Gang zu bringen. © Karl-Heinz Zecher

Zwingenberg. Die GGEW AG hat die Reparaturarbeiten an der Wasserversorgungsleitung in der Wiesenpromenade West zwischen der Bleichstraße und der Rodauer Straße am Donnerstagnachmittag erfolgreich abgeschlossen, heißt es in einer Pressemitteilung des in Bensheim ansässigen Energieversorgers: Alle Haushalte werden wieder mit Wasser versorgt. Am späten Samstagabend war es in dem Gebiet zu Rohrbrüchen gekommen (wir haben berichtet), 34 Wasser-Hausanschlüsse waren davon betroffen. Sie konnten nun nach und nach wieder ans Netz angeschlossen werden.

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Das Zwingenberger Wassernetz ist Eigentum der Stadt Zwingenberg. Die GGEW AG ist für die technische Betriebsführung zuständig. Uwe Sänger, technischer Bereichsleiter GGEW AG, erklärt: „Ein ganz großer Dank geht an die Kollegen, die unermüdlich an der Wiederherstellung der Versorgung gearbeitet haben. Denn die Versorgungssicherheit in unserem Netzgebiet hat höchste Priorität für uns. Unser Dank geht natürlich auch an die Freiwillige Feuerwehr, die Tiefbauer und die Stadt Zwingenberg für die große Hilfe und Unterstützung sowie an die betroffenen Anwohner für ihre Geduld.“

Holger Habich, Bürgermeister der Stadt Zwingenberg, betont: „Solche Störungen machen deutlich, wie wichtig es ist, kontinuierlich in den Erhalt der öffentlichen Infrastruktur zu investieren. Die Stadt Zwingenberg hat in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in Wasserleitungen, Kanalisation und Straßen investiert. Diese Bemühungen müssen wir fortsetzen und dürfen künftigen Generationen keinen Instandhaltungsstau hinterlassen“.

Die betroffenen Haushalte konnten sich vorübergehend im Feuerwehrgerätehaus im Gießer Weg mit Trinkwasser versorgen sowie sanitäre Anlagen und Duschen benutzen.

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Trotz größter Sorgfalt beim Arbeiten am Rohrnetz, kann es nach Wiederinbetriebnahme der Wasserleitungen zu Druckschwankungen und einer vorübergehenden Trübung des Wassers kommen, die aber unbedenklich ist, schreibt die GGEW AG: „Bitte spülen Sie nach einer Wiederinbetriebnahme beim erstmaligen Gebrauch der Entnahmestellen Ihr hausinternes Leitungsnetz stets so lange, bis klares Wasser austritt, das dauert etwa fünf bis zehn Minuten“, erklärt Pierre-André Reising, Meister in der Abteilung Netzbetrieb Gas/Wasser der GGEW AG. red