Aus dem Rathaus - Die Ausgabe von FFP2-Masken und die Installation von Infektionsschutzscheiben in den Wahllokalen sollen es den Ehrenamtlichen leichter machen, sich trotz Corona-Krise zu engagieren Für die Kommunalwahl werden 50 Helfer gesucht

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Gemeindewahlleiter Ralf Barthel (am PC) und sein Stellvertreter Stefan Sauer haben für die Wahllokale ein Hygienekonzept erarbeitet und hoffen nun darauf, dass sich trotz der Corona-Pandemie möglichst viele Wahlhelfer melden. © Neu

Zwingenberg. Die Vorbereitungen für die Kommunalwahl, bei der am 14. März über die Zusammensetzung der Zwingenberger Stadtverordnetenversammlung, des Rodauer Ortsbeirats und des Bergsträßer Kreistags sowie über die Besetzung der Landratsposition entschieden wird, dauern an:

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Zurzeit sind Gemeindewahlleiter Ralf Barthel und sein Stellvertreter Stefan Sauer – beides Mitarbeiter der Zwingenberger Stadtverwaltung – auf der Suche nach weiteren Wahlhelfern. In einem Aufruf an die Bevölkerung in der Kernstadt und im einzigen Stadtteil heißt es:

„Wie bei jeder Wahl, so auch bei der bevorstehenden Kommunalwahl, ist die Stadtverwaltung auf die Mithilfe von Personen angewiesen, die bereit sind, am Wahlsonntag 14. März als ehrenamtliche Wahlhelfer tätig zu werden.“ Die Suche nach Freiwilligen gestaltete sich bereits bei vorangegangenen Wahlen nicht immer ganz so einfach und ist jetzt angesichts der aktuellen Krise erst recht schwierig. In dem Aufruf heißt es daher weiter:

Noch nicht dagewesene Hürde

„Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und der damit verbundenen Anforderungen ergeben sich in diesem Jahr bisher noch nicht dagewesene Hürden, die es zu überwinden gilt. Mit Hilfe eines umfangreichen Hygienekonzepts wird diesen Anforderungen Rechnung getragen. Die kostenlose Bereitstellung von FFP2-Masken sowie die Ausstattung der Wahlräume mit Infektionsschutzscheiben sind nur ein Teil davon.“

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Ralf Barthel und Stefan Sauer hoffen nun, dass sich im Vertrauen auf ihr Hygienekonzept trotz aller Widrigkeiten die erforderliche Zahl von Wahlhelfern verpflichten lässt:

„Bei fünf allgemeinen Wahlbezirken und einem Briefwahlbezirk werden erfahrungsgemäß etwa 50 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer benötigt. Da sich bei der Besetzung der jeweils achtköpfigen Wahlvorstände wegen Erkrankung oder anderer Umstände aber immer noch personelle Engpässe ergeben können, ist die Stadtverwaltung auf möglichst zahlreiche Freiwillige angewiesen.“

Kleines „Erfrischungsgeld“

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Zu den Rahmenbedingungen am Tag der Wahl heißt es: „Bei der Kommunalwahl am 14. März sind die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Mitglieder eines jeden Wahlvorstandes können untereinander ihre ,Arbeitszeiten‘ (vormittags von 8 bis 13 Uhr oder nachmittags von 13 bis 18 Uhr) in Abstimmung mit dem Wahlvorsteher vereinbaren. Zur Stimmenauszählung nach Schließung der Wahllokale müssen allerdings alle ehrenamtlichen Helfer anwesend sein. Honoriert wird das Ehrenamt des Wahlhelfers mit einem ,Erfrischungsgeld‘ in Höhe von 25 Euro. Wahlhelfer kann jeder werden, der in Zwingenberg wahlberechtigt ist. Ganz besonders gesucht sind Personen, die bereits entsprechende Erfahrungen als Wahlvorsteher oder Beisitzersammeln konnten. Aber auch ,Neulinge‘ sind gerne gesehen und können problemlos den Posten eines Beisitzers begleiten.“

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Veröffentlicht
Von
Philipp Kriegbaum
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