Freizeitspaß - Eintracht-Fußballer sorgten mit vielen weiteren Vereinen für ein kurzweiliges Spiel- und Unterhaltungsprogramm auf dem Sportplatz Erfolgreiche Premiere des Strohhutfestivals

Von 
Christa Flasche
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Zwingenberg. Der Sportverein Eintracht 1948 e.V. hatte zu seinem ersten Sport- und Strohhutfestival eingeladen - und die Stimmung war bestens. Alle Besucher waren darum gebeten worden, passend zum Motto des Festes mit Strohhüten als Kopfbedeckung zu erscheinen. Die Idee, die dahinter steckte: Die Fußballer wollten nicht einfach ein weiteres Sommerfest veranstalten, wie es landauf landab gefeiert wird, sondern sich etwas Neues einfallen lassen. So entstand im Präsidium das ungewöhnliche Motto.

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Selbstverständlich wurde im Rahmen der Veranstaltung, die auf der neuen Sportanlage in Zwingenberg stattfand, auch eine „Strohhutkönigin“ gewählt. Ausschlaggebend bei der Bewertung der originellsten Kopfbedeckung war die Intensität des Applauses, den die Zuschauer bei der „Hutmodenschau“ spendierten. Moderator Markus Kropp, Vorsitzender des Karnevalvereins Narrhalla und Elferratspräsident der Zwingenberger Fastnacht verstand es in der Rolle des Moderatoren, diesen Programmpunkt perfekt in Szene zu setzen. Am Ende wurde die Ehrenbezeichnung „Strohhutkönigin“ an Elke Stier verliehen.

Der Zwingenberger Fußballverein mit seinem Präsidenten Gustav Brücher an der Spitze betonte bei der offiziellen Eröffnung des Festes am Vormittag, dass es ihm und den Mitgliedern des Präsidiums bei dem Fest vor allem um den Zusammenhalt gehe, und das vereinsübergreifend. Deswegen waren viele andere Zwingenberger Vereine als Ko-Veranstalter beziehungsweise mit ihren Angeboten mit im Boot. Seit April hatte man sich viele Gedanken um die Gestaltung des ersten Festes dieser Art gemacht. „Wir wollten mit dem Motto zudem einen besonderen Akzent setzen“, so Brücher, der sich seit rund 40 Jahren an der Spitze des Vereins engagiert. Den Startschuss für das vielfältige Programm gab er gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteherin Birgit Heitland und Bürgermeister Holger. Im Laufe des Tages schauten auch Erste Stadträtin Karin Rettig sowie Kreisbeigeordneter Karsten Krug auf dem Sportplatz vorbei.

Ab 11 Uhr konnte man sich bei der Darbietung einer der Tanzgruppen des Turn- und Sportvereins (TuS) Zwingenberg von deren Können überzeugen. Beim Dreikampf maßen sich vier Mannschaften mit je sechs Personen und auch die Tanzgruppe der Großen des TuS hatte einen Auftritt. Eine weitere Auflage des Dreikampfs stand nochmals ab 15.30 Uhr auf dem Programm. Der Verein hatte zudem ein „Promispiel“ vorbereitet, bei dem Akteure aus der Politik gegen solche aus der Wirtschaft antraten, darunter GGEW-Vorstand Carsten Hoffmann, der bei der Eintracht Fußball spielt. Sehr zum Verdruss der Geschäftsleute siegten die Politiker.

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Am Nachmittag umrahmte die beliebte Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr die Feier mit traditionellen Klängen bis hin zu Whitney-Houston-Titeln. Die Privilegierte Schützengesellschaft zog auch recht junges Publikum mit einer Laserschussanlage in ihren Bann und nebenan lockten zwei Karts des Motor-Sport-Clubs.

Ebenso am Fest beteiligt waren der Christliche Verein Junger Menschen mit einem sogenannten „Menschenkicker“ – einer Art Tischkicker im XXL-Format – sowie der Verein zur Erhaltung der Zwingenberger Traditionskerb, der am bevorstehenden Wochenende die Kirchweih ausrichtet. Der Freizeitsportverein Schlappekicker hatte seine Supertorschusswand aufgebaut und der Energieversorger GGEW AG spendierte Hüpfburg-Spaß und Gasballons. Auf der Bühne waren immer wieder begeisternde Tanzdarbietungen wie die des TuS oder auch des Karnevalvereins Narrhalla zu sehen.

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Abends gehört die Bühne dann der Darmstädter Band „Rocky Rose“. Sie bot mit einer Mischung aus Showprogramm und Hits gute Unterhaltung fürs Publikum. Die fünf Musiker um Frontmann Thommy Lee Rose haben sich nach dem Vorbild des Kino Films „Rock of Ages“ vor allem der Musik aus den Achtziger- und Neunzigerjahren verschrieben. Dazu gibt es die stilechte „Verkleidung“, Haarspray und Künstlernamen. Für eine Bewirtung mit Speisen und Getränken sorgte die Eintracht in bewährter Weise.

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