Aus der Nachbarschaft - Gemeinde Seeheim-Jugenheim ruft Bürger zur Namensgebung für neues Gebäudeensemble auf Ein Trio für Verwaltung, Kultur und Sport

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red
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Anstelle der alten Sport- und Kulturhalle in Seeheim soll ein neues Zentrum für die Bürger entstehen. © Loewer + Partner Architekten

Seeheim-Jugenheim. Anstelle der alten Sport- und Kulturhalle in Seeheim soll ein neues Zentrum für die Bürger entstehen, schreibt die Pressestelle der Gemeinde: Ein Gebäudeensemble mit einer Halle für Sport, Kultur und Zusammenkünften, einer Mediathek sowie einem Verwaltungstrakt. Und für dieses Ensemble wird ein Name gesucht.

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Ende 2016 musste die Sport- und Kulturhalle in Seeheim geschlossen werden. Aufgrund einer undichten Stelle im Dachbereich war es zu einem größeren Wasserschaden gekommen, eine Reparatur stellte sich als unwirtschaftlich heraus. Was soll mit der ohnehin sanierungsbedürftigen Halle passieren? Diese Frage galt es in Folge zu klären. Mehrere Varianten waren dabei im Gespräch: Von einer Kernsanierung bis zum Neubau mit Büroräumen für die Verwaltung. Die Gemeindevertretung entschied sich im Frühjahr 2018 für die „Mittellösung light“, die eine Vergrößerung der Halle mit einem Sitzungssaal für die Gemeindevertretung und einer zentralen Gemeindebibliothek vorsah.

Nach einem massiven Schimmelschaden in einem Archivstandort der Gemeinde, der im Herbst 2019 zu Tage trat, wurde die Entscheidung zur „Mittellösung light“ revidiert. Die Gemeindevertretung gab der „Maximallösung 3G“ den Vorzug, um zusätzlich Raum für Büros und ein neues zentrales Archiv zu schaffen. Ein weiterer Vorteil: Die Gemeindeverwaltung kann das angemietete Gebäude am Georg-Kaiser-Platz aufgeben, in dem neben Bürgerbüro und Ordnungsamt eine große Zahl von Büroräumen untergebracht sind, und künftig eigene Räumlichkeiten nutzen.

Die Gemeindevertretung hat sich bei der Realisierung des Bauvorhabens für das Planungsbüro Loewer + Partner Architekten aus Darmstadt entschieden, das bereits für ein renommiertes Bauprojekt in Seeheim-Jugenheim verantwortlich zeichnet: Die Sporthalle an der Düne auf dem Schuldorf-Gelände. Die Architekten konnten vor dem Auswahlgremium mit ihrer Konzeptidee eines „Dorfes“ anstelle einer Halle überzeugen, was sich für sie aus den verschiedenen Nutzungsanforderungen entwickelt hat.

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Entstehen sollen drei unterschiedlich große Gebäudeteile, die durch ein gemeinsames Foyer miteinander verbunden sind. Es gibt eine große Halle für Sport- und Kulturveranstaltungen, die zugleich Platz bietet für kleine wie größere Sitzungen. Der mittelgroße Gebäudeteil ist für die Gemeindeverwaltung vorgesehen mit Büroräumen sowie dem neuen Zentralarchiv. Im kleinsten der drei Gebäudeteile findet die Mediathek Unterkunft, die die bisherigen Gemeindebüchereien zusammenführen soll.

Der so entstehende Dreiseitenhof versteht es nicht nur, sich harmonisch in die Umgebung einzufügen, sondern bildet zusammen mit dem Rathaus sowie den Freiflächen rundherum ein neues Ganzes, das die vielfältigen Angebote für die Bürger an einem Ort bündelt und als lebendiger Mittelpunkt des Gemeindelebens die Nutzung und den Aufenthalt attraktiv gestaltet.

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Wer eine Namensidee für des Gebäudeensemble hat, kann sie per E-Mail an marketing@seeheim-jugenheim.de übermitteln. Die Namensvorschläge können bis zum Ende der Osterferien in der 15. Kalenderwoche eingereicht werden. Eine Jury wertet im Anschluss die Ideen aus und je nach Ergebnis soll es weiter zu einer öffentlichen Abstimmung kommen. red

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Info: www.projekte-seeheim- jugenheim.de