Einsatz - 37-jähriger Seeheimer konnte nur mit Pfefferspray und Polizeihund gebändigt werden Angriffslustiger Partygänger

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ots
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Seeheim-Jugenheim. Nach einem Polizeieinsatz in Seeheim-Jugenheim muss sich ein 37 Jahre alter Mann wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in einem Verfahren verantworten, berichtet die Pressestelle des Polizeipräsidiums Südhessen.

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Zeugen hatten sich bei der Polizei in Pfungstadt gemeldet und von einer großen Grillparty im Bereich einer Kleingartenanlage berichtet. Zahlreiche Personen waren dort beobachtet worden, die in diesem Zusammenhang die gebotenen Auflagen der aktuellen Verordnungen angesichts der Coronavirus-Pandemie missachteten. Nach dem Eintreffen der Ordnungshüter und im Rahmen der anschließenden Überprüfungen, zeigte sich ein 37 Jahre Seeheimer sofort ungehalten, zunehmend aggressiv und verweigerte sich der Kontrolle.

Dabei beleidigte und beschimpfte er die Beamten massiv, filmte sein Handeln sowie die Beamten mit seinem Handy und trat angriffslustig – und zudem bewaffnet mit einer abgebrochenen Glasflasche – auf die Polizisten zu.

Schlussendlich waren nach Angaben der Polizei mehrere Streifen, der Einsatz von Pfefferspray sowie die Unterstützung des Diensthundes erforderlich, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Weil der Seeheimer auch beim Anlegen der Handschellen massiven Widerstand leistete, wurde er von dem Diensthund in den Arm gebissen. Danach wurde der Festgenommene in einem Rettungswagen ärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Dort erfolgte aufgrund seiner Alkoholisierung eine Blutprobenentnahme. Der polizeibekannte Seeheimer muss sich jetzt strafrechtlich verantworten. Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. ots