TTV Topspin - Jürgen Bretzer führt jetzt den Tischtennisverein / Starkregen sorgt für Pfützen im Foyer der Werner-von-Siemens-Halle Wasserschaden zur Vorstandsneuwahl

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Der neue Vorstand mit Andreas Lautenbach, Karl-Heinz Schossau, Jürgen Bretzer, Bernhard Diehl, Markus Thong, Mark Müller und Günter Wiegand. © WEINBACH

Lorsch. Die Jahreshauptversammlung des Tischtennisvereins TTV Topspin Lorsch im Foyer der Siemenshalle war nicht nur geprägt von der Corona-Pandemie. Die sorgte dafür, dass die Tische für die Teilnehmer im angemessenen Abstand im Kreis aufgestellt worden waren. Jürgen Bretzer, unter anderem verantwortliches Mitglied für die Hygienemaßnahmen, erklärte, was wegen der besonderen Umstände alles beachten werden müsse bei Versammlungen und im mittlerweile wieder durchgeführten Training. Desinfektionsspray war natürlich auch vorhanden.

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Das Besondere bei der Hauptversammlung war aber, dass wegen Starkregens das Wasser vom Dach der Halle bis hinunter ins Foyer lief und auf dem Fliesenboden große Pfützen bildete. Die zwei untergestellten Eimer konnten die Brühe nicht in vollem Umfang aufnehmen. Bis in die Halle floss das Wasser aber nicht.

Weg nach Lorsch zu weit

Die dritte Besonderheit ergab sich aus der Wahl des neuen Vorstands. Der seitherige Vorsitzende Juan Nascimento hatte in seinem Jahresbericht erwähnt, dass es eine durchschnittliche Spielrunde gewesen sei und dass wegen der Corona-Krise kein Verein abgestiegen sei.

Es dürfe wieder in der Halle trainiert werden, wegen der Pandemie seien aber alle Relegationsspiele verboten. Da er in Heppenheim aktiv Tischtennis spiele, sei der Weg nach Lorsch zu weit und deswegen werde er nicht wieder für das Amt des Vorsitzenden kandidieren.

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Das veranlasste den Wahlleiter Gerhard Brunnengräber dazu, nach einem neuen Kandidaten zu fragen. Mit dem seitherigen Jugendwart Jürgen Bretzer wurde auch ein Kandidat gefunden und einstimmig gewählt. Der neue Mann an der Spitze übernahm dann die Wahlhandlung, die ohne Probleme verlief.

Markus Thong neuer Kassenwart

Da auch der langjährige Kassenwart Werner Kober auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte, wurde mit Markus Thong ein neuer jüngerer Kandidat gefunden und gewählt. Sportwart wurde wieder Bernhard Diehl, Jürgen Bretzer übernahm kommissarisch das Amt des Jugendwarts, das er vorher bereits innehatte.

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Zum Pressewart wurde wieder Andreas Lautenbach gewählt, zum Schriftführer Karl-Heinz Schossau. Werner Wahlig übernahm wieder die Ämter Material- und Vergnügungswart. Neue Kassenprüfer wurden Günter Wiegand und Mark Müller.

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Im Jahresbericht erwähnte Sportwart Bernhard Diehl die vorgesehenen Auflagen für das Training und lobte die errungenen Meistertitel und die zwei Aufstiege in die nächsthöhere Liga. Die erste bis vierte Mannschaft hätten unterschiedliche Plätze erreicht. Die Stadtmeisterschaft habe unter mangelndem Zuspruch gelitten.

Jugendwart Jürgen Bretzer beklagte, dass es wieder nicht gelungen sei, eine Jugend- oder Schülermannschaft zu bilden. Die jungen Menschen sähen Tischtennis nicht als modern an und suchten andere Sportarten.

Für den abwesenden Werner Wahlig berichtete Werner Kober dass das Material in Ordnung sei, die Relegationsspiele eine gute Resonanz gehabt hätten und das Grillfest bei den Hundefreunden von Einhausen weniger gut besucht gewesen sei. Pressewart Andreas Lautenbach, der aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten musste, versprach größere Aktivität, benötige dafür aber auch mehr Informationen und aktuelle Fotos von den Mannschaften.

Kleines Minus in der Kasse

Kassenwart Werner Kober bedauerte ein kleines Minus und lobte die Spendenbereitschaft, die fast die Hälfte der Einnahmen ausmache. Ein Verlust sei entstanden durch die Strafzahlungen an den Hessischen Tischtennisverband wegen entweder fehlender Schiedsrichter oder nicht rechtzeitig gemeldeter Ergebnisse bei Heimspielen.

Kassenprüfer Gerhard Brunnengräber lobte die Arbeit des Rechners, der als Finanzbeamter die notwendige Übersicht beim Thema habe. Er gab sein Einverständnis und so wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Jürgen Bretzer versprach, sein neues Amt gut zu machen. Das falle ihm insofern leicht, weil er Erfahrungen in der Vorstandsarbeit habe. Sein Lob galt der Arbeit der beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder. Die Hauptversammlung beschloss, wegen der Einschränkungen durch die Corona-Krise weiterhin auf Arbeitsstunden zu verzichten. ml