Kommunalpolitik - Grüne waren im Ortsparlament am fleißigsten Nur eine Fraktion beantragte nichts

Von 
sch
Lesedauer: 

Lorsch. Am 14. März wird ein neues Ortsparlament gewählt. Die Arbeit der Stadtverordnetenversammlung in der jetzt zu Ende gehenden Legislaturperiode wertete die Grünen-Fraktion aus und schaute dabei auf die Anwesenheit bei Sitzungen und die Zahl der Anträge. Fraktionschef Matthias Schimpf kommt zum Ergebnis: Die Grünen hatten die höchste Anwesenheitsquote und waren am fleißigsten.

PWL als Schlusslicht

AdUnit urban-intext1

18 eigene sowie 36 Anträge gemeinsam mit anderen Fraktionen seien von den Grünen eingebracht worden, so Schimpf in einer Mitteilung. Mit 14 eigenen Anträgen sowie 33 gemeinsam gestellten Anträgen folgten die Christdemokraten. Für die SPD ermittelten die Grünen eine Bilanz von 13 eigenen und zwölf gemeinsamen Anträgen, von der FDP seien zwei eigene und elf gemeinsame Anträge registriert, die PWL habe sich an 17 gemeinsamen Anträgen beteiligt, in der Wahlperiode dabei keinen einzigen eigenen Antrag eingebracht.

„Stimmt“, sagte gestern Rudi Häusler (PWL) auf BA-Nachfrage dazu. Wer auf eine „Antragsflut“ verweisen könne, mache deswegen aber nicht zwingend die bessere Arbeit im Ortsparlament, meint er. Manches Mal habe es sich auch lediglich um einen Änderungsantrag gehandelt, sagt Häusler mit Blick auf die Vielzahl der Anträge bei anderen Fraktionen. Die PWL habe kein Problem damit, einer guten Idee zuzustimmen, auch wenn diese von einer anderen Fraktion eingebracht werde. Als starke Fraktion mit acht Sitzen seien im Parlament kaum Mehrheiten ohne die Parteilose Wählerschaft möglich. sch