Filmfestival der Generationen - Am 18. Oktober wird im Johanniterhaus „Song for Marion“ gezeigt Nach dem Kino diskutieren und gemeinsam singen

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red
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Lorsch. Fast schon traditionell in den Frühherbst gehört die Teilnahme Lorschs am Europäischen Filmfestival der Generationen, eine Initiative mit Schwerpunkt in der Metropolregion Rhein-Neckar. Treibende Kraft ist dabei der Kreisseniorenbeirat Bergstraße, der die Stadt Lorsch zur Kooperation gewinnen konnte. Vor allem Dirk Römer, der dem Seniorenbeirat als Vertreter Lorschs angehört, ist hier stark engagiert.

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Mit dem Film „Song for Marion“ von Paul Andrew Williams wird im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe erneut ein Bild vom Altern gezeichnet, das den gängigen Vorstellungen oder auch Befürchtungen entgegen läuft. Der Film wird am Donnerstag, 18. Oktober um 16 Uhr im Johanniter-Haus (Mannheimer Straße 363 - 38) gezeigt.

In „Song for Marion“ stirbt ebendiese Marion, eine begeisterte Chorsängerin. Ihr Mann Arthur, ein knorriger Einzelgänger, kann ihrem Hobby wenig abgewinnen. Lange will der 72-Jährige nicht sehen, wie das Singen und warum diese musikalische Chorgemeinschaft seiner sterbenskranken Frau so gut tut. Mit Marion stirbt schließlich Arthurs einzige Vertraute. Die Bitterkeit droht ihn zu erdrücken. Am Scheideweg zwischen endgültiger Vereinsamung und der Rückkehr ins Leben hilft ihm die junge Chorleiterin Elisabeth, sich selbst und seine Fähigkeiten zu entdecken und sich schließlich der Freude am Leben doch wieder zu öffnen.

Zu dem typischen Format des Filmfestivals der Generationen gehört, dass die Filme nicht in kommerziellen Kinos gezeigt werden. In Lorsch hat sich als Vorführstätte das Johanniterhaus am Birkengarten bewährt. Ebenso gehören die Publikumsgespräche im Anschluss an die Filmvorführungen dazu. Und da es in „Song for Marion“ um das Chorsingen als Quelle der Gemeinschaft und neuen Lebensfreude geht, hat Dirk Römer die in Lorsch bekannte Musikerin Christel Langlotz eingeladen, die die Zuschauerschar zum Mitsingen anregen wird.

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Die Filmvorführung ist kostenfrei und Interessierte jeden Alters sind um Schauen, Reden und Singen. eingeladen. red