Jugendförderung - Abenteuerwoche kam gut an Mit dem Paddelboot auf Tour

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Zum Abschluss trafen sich die jungen Lorscher bei den Klosterspatzen. © Weinbach

Lorsch. Unter dem Titel „Abenteuer in Bewegung“ hatte die städtische Jugendförderung mit ihrer Leiterin Brunhilde Schieb 19 Mädchen und Buben im Alter von zehn bis 16 Jahren zu einer Ferienspielwoche eingeladen. Vier Betreuer kümmerten sich um die Teilnehmer.

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Bewegt war diese Woche, die am ersten Tag gleich mit einer Änderung begann. Wegen des regnerischen Wetters musste die Tour zum Badesee in Hemsbach ausfallen. Stattdessen wurde das Basinus-Bad in Bensheim zum neuen Ziel erkoren. Den jungen Leuten war das einerlei, da sie auch dort planschen und die Riesen-Rutschbahn nutzen konnten. So richtig los ging es am zweiten Tag. Ökologisch sinnvoll wurde das Ziel, der Campingplatz in Gräveneck bei Weilburg, mit der Bahn erreicht.

Alle Teilnehmer hatten Zelte dabei. Die wurden schnell aufgeschlagen, da es in der Nacht zu regnen begann. Bis Donnerstag wurde gezeltet, gekocht und an einem Lagerfeuer Stockbrot gebacken. Im vergangenen Jahr war wegen der enormen Trockenheit das Anzünden eines Lagerfeuers verboten worden. Nur der Weg zum Kiosk sei zu weit gewesen, nörgelte ein Zehnjähriger.

Schleusen selbst betätigt

Zu den Aktionen gehörte auch das Abenteuer „Nachtwanderung“. Das hatte Quentin besonders gut gefallen. Angst habe er nicht gehabt, versicherte er jetzt bei der Abschlussfeier. Der Höhepunkt der Tage war aber wieder eine Paddeltour auf der Lahn. Mit acht Dreier- und Vierer-Kunststoffbooten der Sorte Kanadier stakten die Kinder, gesichert durch Schwimmwesten, mit den typischen Stechpaddeln von Löhnberg bis nach Gräveneck. Dabei durchquerten die jungen Lorscher drei Schleusen, die sie selbst mit der Hand betätigen mussten.

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Gekentert ist kein Boot. Auch der bekannte Lahntunnel bei Weilburg wurde durchfahren. Jonathan (10), der erstmals an der Ferienspielwoche teilgenommen hatte, fand die Paddeltour, die etwa 14,5 Kilometer lang war und rund viereinhalb Stunden dauerte, zwar durchaus anstrengend, aber auch schön. Für alle Kinder war es ein besonderes Erlebnis.

Wie Schieb erinnerte, hatte die Jugendförderung in den vergangenen Jahren schon einige Paddeltouren auf verschiedenen Flüssen durchgeführt. Den abschließenden Freitag nutzten die Ferienspielkinder am Vormittag zu einer Geocaching-Tour in Bürstadt. Dabei müssen die Koordinaten für einen versteckten Schatz auf einem GPS-Gerät gespeichert werden. Da das JUZ aber nicht über ausreichend GPS-Geräte verfügte, wurden die Koordinaten auf Handys übertragen.

Programm für die Herbstferien

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Am Nachmittag klang die Ferienspielwoche bei den Klosterspatzen aus. Als Abenteuerspielplatz entpuppte sich die Minigolf-Anlage. Es war nämlich nicht so einfach, wie es aussah, den kleinen Golfball überall ins Loch zu schlagen. Zur Beruhigung diente ein spätes Mittagessen mit Schnitzel und Pommes-Frites als Lieblingsgericht. Dann wurden die Kinder von ihren Eltern abgeholt, zufrieden mit der Abenteuerwoche.

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In den Herbstferien bietet die Jugendförderung vom 30. September bis 4. Oktober eine „Schaurig schöne Ferienwoche“. Am 9. Oktober ist das „Legoland“ das Ziel. Der Lorscher SPD-Kulturkreis lädt Kinder am 9. Oktober zu einem „Besuch der Ronneburg“ ein. ml