Neuregelung - Schnelle Anmeldung spart Kosten Hirtenhunde jetzt teurer

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red
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Lorsch. Anatolische Hirtenhunde fallen seit Anfang dieses Jahres unter die sogenannte Erlaubnispflicht. Darauf weist die Stadtverwaltung hin. Grund für die Änderung ist, dass diese Hunderasse schon seit Juni 2018 zu den sogenannten „Kangal-Hirtenhunden“ gezählt wird.

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„Solche Rassestandards werden von der Fédération Cynologique Internationale FCI mit Sitz in Belgien festgelegt“, so die Verwaltung. Damit fallen die Hirtenhunde in Hessen unter den Paragraf zwei, Absatz eins Nummer sieben der Hundeverordnung, was verschiedene Verschärfungen und Verteuerungen in der Haltung für ihre Besitzer nach sich zieht.

Denn die Hunderasse wird damit als gefährlich eingestuft. Deshalb werden diese Tiere deutlich höher besteuert, man braucht für deren Haltung eine Erlaubnis, einen Wesenstest und einen Sachkundenachweis, dass man zu deren Haltung befähigt ist – was alles wiederum mit Kosten verbunden ist.

Bei Kontrollen vorzeigen

Hundehalter, die ihren Hirtenhund vor dem 31. Dezember 2019 erworben haben, können diese neue Regelung jedoch umgehen, wenn sie ihren Hund noch vor dem 30. Juni schriftlich bei der Ordnungsbehörde im Lorscher Stadthaus anmelden. Sie erhalten eine schriftliche Bestätigung der Behörde, die zukünftig beim Ausführen des Hundes beziehungsweise bei eventuellen Kontrollen vorgezeigt werden muss. red