TCO Lorsch - Mit zwei Sommercamps und einem Ferienspieltag bot der Tennisclub während der schulfreien Zeit jede Menge Spiel, Sport und Spaß Gezielte Vorhand bringt Wasserbombe zum Platzen

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ml/kel
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Lorsch. Jede Menge Sport, Spiel und Spaß bot der TCO Lorsch während der schulfreien Zeit. Im Rahmen von zwei Sommercamps und einem Ferienspieltag konnten Mädchen und Jungen erste Schläge lernen oder ihre bereits vorhandenen Fähigkeiten mit Racket und Filzkugeln ausbauen. Knapp 70 Kinder nahmen an den beiden viertägigen Trainingsangeboten des Vereins teil. Bei heißem Wetter wurden statt Bällen auch schon mal Wasserbomben zugeworfen, die mit einem gekonnten Vorhandschwung zum Platzen gebracht wurden. Ein Riesenspaß. Nicht fehlen durfte auch das gemeinsame Grillen.

Erfrischende Dusche nach dem Schlag auf die Wasserbombe. © TCO Lorsch
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Zum Abschluss der Urlaubszeit ging es dann beim Ferienspieltag noch einmal rund auf der TCO-Clubanlage im Ehlried. Dafür sorgten zehn Mädchen und zehn Jungen im Alter von sechs bis 13 Jahren. Die sechsjährige Hanna und einige andere Mädchen waren gekommen, „weil wir Tennis spielen wollen“. Bei den Jungs lautete der Kommentar: „Weil es Spaß macht.“

Kaum eines der Kinder hatte zuvor bereits Tennis-Erfahrungen sammeln können, mit Ausnahme von Marlon (9), der schon zum dritten Mal beim Ferienspielangebot des TCO dabei war. Spaß gemacht hatten die vier Stunden Sport auf den Tennisplätzen aber allen Teilnehmern.

Betreut wurden die Kinder von Arthur Schiavon, gemeinsam mit Leo Kunstmann, Maximilian Kriewald, Anton Schiavon und Rebecca Kunstmann. Die Mannschaftsspieler sind freiwillige Helfer des Tennisclubs, die bei verschiedenen Aktionen immer wieder im Einsatz sind. Die Betreuer führten die Kinder zunächst spielerisch an den technisch durchaus anspruchsvollen Sport heran. Und so lernten die meisten schnell, mit den ungewohnten Tennisschlägern und den gelben Filzbällen umzugehen.

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Koordinationsübungen und Lauftraining gehörten ebenfalls zum Konzept des Ferienspieltages. Natürlich wurden die Kleinen auch über die Regeln des Tennisspiels informiert. Leo Kunstmann erklärte einigen wissbegierigen Mädchen auch, wie der kleine gelbe Dämpfer auf einen Tennisschläger wirkt. Auch, wenn das Netz für die kleineren Spielerinnen ein wenig zu hoch schien und nicht jeder Ball beim Zurückschlagen haargenau getroffen wurde, die Kinder entpuppten sich dennoch als kleine Tenniscracks, die engagiert zur Sache gingen. Entmutigen ließen sie sich jedenfalls nicht. Den meisten Spaß machte ihnen das Spiel über das Netz – so, wie es auch die „Großen“ machen. ml/kel