Tischtennisclub - Dankschreiben in Lorsch eingetroffen / Lange Trainingspause wegen Corona trifft sozial engagierten Verein hart Fleischworschdfest half Kindern in Nepal

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red
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Das Fleischworschdfest des Tischtennisclubs ist immer ein Erfolg und bringt Spenden für einen guten Zweck. 2020 fiel es wegen Corona aus. © Neu

Lorsch. Der Tischtennisclub TTC 2010 Lorsch bezeichnet sich als „Verein für Sport, Soziales und Miteinander“. Ein Dankeschön aus Nepal, das jetzt die Lorscher Familie Schmitt sowie den TTC 2010 erreichte, hat alle besonders berührt.

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„620 Familien mit Kindern im nepalesischen Gathlang, einem kleinen Bergdorf an der tibetanischen Grenze, wurden von den beiden engagierten Lorschern Hilde und Peter Schmitt kürzlich mit jeweils 30 Kilo Reis beliefert. Das bedeutete für die schwer erdbebengeschädigten Menschen im Himalaya die Rettung vor dem drohenden Hungertod“, berichtet für den TTC Fritz Glanzner.

Das kleine Dorf in der Nähe von Kathmandu erhielt außerdem von den Bergsträßer Freunden und Unterstützern lebensnotwendige Medikamente, so der Tischtennisclub. In dem „emotionalen Dankschreiben“ aus Nepal sei darauf hingewiesen worden, dass dort der Hunger sogar als eine größere Gefahr ist als Corona. Zu den regionalen finanziellen Unterstützern der Hilfsaktion zählten eine engagierte Bensheimer Gruppe aus dem Golfclub und auch der Lorscher Tischtennisclub 2010, der den Erlös aus dem „Fleischworschdfest“ des Jahres 2019 beisteuerte.

In 2020 musste das beliebte Lorscher Fest wegen Corona ausfallen. Auch die für den Mai im vorigen Jahr anberaumte Jahreshauptversammlung – mit Wahlen – musste verschoben werden. Ein neuer Anlauf ist derzeit für den Mai 2021 vorgesehen.

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„Spiel- und Trainingsbetrieb ruhen wegen des Sportverbotes seit Monaten und haben den Verein schwer getroffen“, heißt es vom TTC-Vorstand. Alle geplanten Veranstaltungen im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich mussten abgesagt werden. Eine Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten werde „herbeigesehnt“, sei aber derzeit nicht absehbar.

Die beiden kreiseigenen Lorscher Sporthallen an der Werner-von-Siemens-Schule und der Wingertsbergschule sind von der Stadt Lorsch im Oktober geschlossen worden und sind bis auf weiteres gesperrt, erinnert Glanzner. Der sportliche Schaden, nicht üben und sich nicht fit halten zu können, treffe vor allem die Jugend, die vor Corona auf einem guten Weg war. red