Neujahrsempfang der Christdemokraten - Alexander Löffelholz blickte in seiner Rede auf zahlreiche anstehende Projekte CDU: „Keine unrealistischen Versprechungen machen“

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Der Lorscher CDU-Vorsitzende Alexander Löffelholz (l.) und der Kreisvorsitzende Michael Meister (r.) ehrten beim Neujahrsempfang mit Helga Rhein (40 Jahre Mitglied) und Valentin Schmitt (50 Jahre MItglied) zwei langjährige Christdemokraten. © WEINBACH

Lorsch. Mit dem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe „Das neue Jahr sieht mich freundlich an und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein und vor allem mit seinen Wolken ruhig hinter mir“, eröffnete der Lorscher CDU-Vorsitzende Alexander Löffelholz den Neujahrsempfang seiner Partei im Nibelungensaal des Rathauses. Neben zahlreichen Mitgliedern begrüßte er am Neujahrstag auch politische Vertreter aus Bund, Land, Kreis und Stadt.

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In seiner Rede schaute er zurück auf die vergangenen zwölf Monate und gab einen Ausblick auf das Jahr 2020. Auch, wenn sich nicht alle Wünsche erfüllen und nicht jedes Vorhaben gelinge, dürfe man den Optimismus nicht verlieren, müsse positiv mit aller Kraft in die Zukunft blicken, so Löffelholz. Selbst in schwierigen politischen Zeiten dürfe man nicht aufgeben, Dinge nicht einfach geschehen lassen. Das entspreche nicht der Philosophie der CDU. „Das liegt nicht in unserem Naturell“, bekräftigte der Vorsitzende. Deswegen gingen die Lorscher Christdemokraten „mit der gewohnten Schaffenskraft“ ins neue Jahr.

Zu den „unglaublich vielen Projekten in Planung und Realisierung“ zählte er die Eröffnung der neuen Kindertagesstätte (Kita) in der Dieterswiese, die Modernisierung der Kita St. Nazarius, die Sanierung der Nibelungenhalle, die Grundsatzentscheidung zum Jugendtreff, den Bau einer Mehrfeldhalle im Ehlried, die Umgestaltung der Innenstadt mit Fördergeldern aus dem Programm „Aktive Kernbereiche“, eine weitere Gestaltung der Wohngebiete und die weitreichenden Investitionen in die Kläranlage. Damit sei Lorsch politisch zur Genüge ausgelastet.

Die Verzahnung zwischen Lorsch und der Kreisebene verdeutlichte Alexander Löffelholz am Bau einer zweiten Grundschule und der richtungsweisenden Entscheidung, ob Lorsch zu einem Gymnasialstandort wird.

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Er sprach auch den Bau einer neuen ICE-Trasse an, die „so verträglich wie nur möglich für Mensch und Natur“ gestaltet werden müsse. Er mahnte aber auch an, die Vertreter anderer Parteien einbindend: „Wir dürfen den Bürgern keine unrealistischen Versprechungen machen, müssen anhand der Fakten und dem, was möglich ist, Zukunft gestalten“. Dass man dabei häufig an finanzielle Grenzen stoße, müsse der Öffentlichkeit erklärt werden.

Der CDU-Stadtverband wolle der Bevölkerung einen „attraktiven Mix aus verschiedenen Veranstaltungsformaten bieten“, ohne die traditionellen Termine wie Mitgliederversammlungen, Sommerfest und Adventskaffee zu vernachlässigen. Neu hinzukommen würden in diesem Jahr ein Themen-Kaffee im Frühjahr, eine Ideen- und Mitmachwerkstatt, eine gemeinsame Weinprobe im Viniversum in Heppenheim, Quartiersprechstunden und eine spezielle Kinder- und Jugendsprechstunde. Geplant seien auch thematische Veranstaltungen. Bereits jetzt haben die Christdemokraten die Kommunal- und Landtagswahlen 2021 im Blick.

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Alexander Löffelholz sprach auch das 75-Jahre-Jubiläum der CDU in diesem Jahr an, das man gebührend feiern werde.

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Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Beteiligten für die gezeigte Unterstützung. Sein Dank galt auch den Vertreterinnen der Musikschule Lorsch, Petra Weis (Klavier) und Annabelle Bechtel (Violine), die mit drei Musikstücken von Vivaldi, Fauré und Schostakowitsch den Neujahrsempfang musikalisch geprägt hatten. ml