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Vollmachten - Caritas-Seniorenberaterin erläutert Rechtsfragen

Caritas-Seniorenberaterin in Lorsch über das Thema Vorsorge

Von 
red
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Lorsch. Im Nachgang zu unserer Berichterstattung über die Informationsveranstaltung der Frauen Union Lorsch zu Vollmachten, Patientenverfügungen und Erbrecht („Vorsorge kann nicht früh genug beginnen“, BA vom 5. Oktober) korrigiert und konkretisiert die Referentin Alexandra Mandler-Pohen von der Caritas Seniorenberatung einige der in dem Artikel wiedergegebene Aussagen.

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Demnach müssen körperliche Gebrechen nicht in einer Vorsorgevollmacht benannt werden. „Hierzu gibt es keine neue Rechtslage“, erläutert Alexandra Mandler-Pohen. Allerdings sollten in einer Patientenverfügung „alle lebenserhaltenen Maßnahmen einzeln aufgeführt sein, um auch hier je Maßnahme zu entscheiden, ob eine Behandlung in der Endphase des Lebens stattfinden soll oder eben auch nicht.“

Nicht zwingend notwendig sei es, dass eine Vorsorgevollmacht vom Ortsgericht beglaubigt wird. „Allerdings ist das sinnvoll“, so die Seniorenberaterin. Gleiches gelte für die Beurkundung der Vorsorgevollmacht bei Grundbesitz. „Die notarielle Beurkundung ist hier sinnvoll, es gibt aber keine Muss-Bestimmung“, sagt Mandler-Pohen. red

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