Umweltschutz - Bienenweide neben dem Kindergarten St. Nazarius Blühende Nahrungsquelle

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Die blühenden Blumen neben dem Kindergarten St. Nazarius sind ein Beispiel für eine Bienenweide. © ML

Lorsch. Das Thema Bienen- und Insektensterben beschäftigt Umweltschützer und auch die Politik. Die Tiere habe zu wenig Futterquellen, weil es unter anderem zu viele Monokulturen gibt, Insektizide gespritzt werden und in den Städten und Gemeinden viele Hausbesitzer lieber Steinbeete anlegen als Blumen oder Kräuter zu säen. Auch ein ständig kurzgeschnittener Rasen bietet kaum Futter für Insekten. Notwendig sei es, Blumenwiesen anzulegen und für blühende Ackerrandstreifen zu sorgen, fordern Umweltschutzverbände und auch die Imker.

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Brennnesseln und Sommerflieder seien unter anderem wichtig für Schmetterlinge. Auf Wiesen oder Ackerrandstreifen müsse man die Pflanzen wachsen und blühen lassen, dürfe sie erst im Herbst mähen.

Wer aufmerksam durch Lorsch und die Region marschiert oder diese mit dem Fahrrad erkundet, dem fallen Blüten aller Art auf öffentlichen Anlagen oder in Blumenkübeln und blühende Bienenweiden auf. Ein Beispiel sind die Ränder an der Straße Richtung Hüttenfeld oder die große Wiese am katholischen Kindergarten St. Nazarius. Dort blühen viele Arten von Blumen. Im grünen Gras leuchten rote, rosa, gelbe und blaue Blüten und bei Sonnenschein können dort zahlreiche Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten beobachtet werden. So etwas bezeichnen Umweltschützer als Bienenweide – und die könnte auch für Gartenbesitzer ein Beispiel sein. ml