Straßenreinigung - Stadtverwaltung erinnert an Plichten Blätter nicht in den Gully kehren

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red
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So soll es nicht aussehen. © Schmelzing

Lorsch. Vielerorts ist Unkraut auf den Gehwegen zu sehen, es wächst auch entlang von Zäunen und Grundstücksgrenzen zum öffentlichen Straßenraum hin. Hauseigentümer und Mieter erinnert das Lorscher Ordnungsamt deshalb einmal mehr an die Straßenreinigungspflicht. „Wir weisen regelmäßig darauf hin und bitten die Anlieger, hier ihrer bestehenden Pflicht nachzukommen“, betont Ordnungsamtsleiter Rainer Dluzak.

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„Alle wollen eine schöne Stadt – aber wie soll das gehen, wenn die Bürger nicht mitmachen? Eine Stadt ist ein Gemeinwesen“, erinnert der Lorscher Ordnungsamtsleiter.

Im Herbst werden welke Blätter oft einfach rasch in den Gully gefegt. Wenn dann erste Gewitter kommen, fließt das Wasser natürlich nicht durch die verstopften Sinkkästen ab, heißt es in einer Mitteilung aus dem Stadthaus. Die Folge: Überschwemmte Straßen und Gehwege. Im Frühjahr gibt es nicht selten Ärger über nicht nachgeschnittene Äste und Zweige von Bäumen, die Verkehrsschilder oder die Sicht in Straßenkreuzungen verhindern. Kot und Unrat auf Gehwegen werde auch nicht immer zusammengekehrt und entfernt. „Wenn dann der Erste ausrutscht oder sich stolpernd verletzt, ist es zu spät“, so die Verwaltung. Die Annahme, dafür zahle man doch Steuern, sei falsch, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Stadthaus. Die an die jeweilige Liegenschaft angrenzenden Bürgersteige samt Straßenrinnen und dazugehörigen Parkplätzen sind demnach einmal pro Woche zu kehren. Überhängende Zweige und Äste müssen über den Gehwegen bis auf eine Höhe von 2,40 Meter und über Fahrbahnen bis in eine Höhe von 4,50 Meter zurückgeschnitten werden.

Bei Zuwiderhandlung könne auch ein Bußgeld bis zu 1000 Euro verhängt werden, heißt es abschließend in der Pressemitteilung. red