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 Kindernachmittag - Simone Spielmann vom TSV hatte für abenteuerlustige Jungen und Mädchen Spielstationen vorbereitet Wettkämpfe für junge Piraten auf der Lindenfelser Burg

Von 
Gisela Grünwald
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Junge Piraten mussten beim Kindernachmittag auf der Burg knifflige Aufgaben erfüllen. © Neu

Lindenfels. Mit „Ahoi, ihr Seeräuber aus nah und fern“ begrüßte Simone Spielmann die Teilnehmer des Kindernachmittags auf der Burg Lindenfels. Wie in den vergangenen Jahren hatte sich die Vorsitzende vom TSV ein tolles Programm ausgedacht. Am Burgtor wartete schon die erste Aufgabe: In einer Wasserschüssel waren mehrere Boote mit Figuren darauf zu versenken. Die Piraten erledigten diese Aufgabe gewissenhaft mit Wasserspritzpistolen.

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Alle Kinder waren mit Feuereifer dabei: Jungen und Mädchen in Seeräuberkostümen mit Ringelshirt mit Augenklappe – mit oder ohne Schwert. Ein Mädchen im langen rotschwarzen Rock mit Augenklappe wurde von ihrer Freundin gefragt: „Ist dir das nicht zu warm?“ Sie schüttelte den Kopf: „Hier wird doch überall mit Wasser gespielt.“

Sieben Stationen

Sieben Stationen gab es für die Teilnehmer; für jedes Spiel gab es einen Stempel. Die größte Freude hatten die Kinder beim Wurf-Spiel mit Simone Spielmann. Sie hatte sich als Klabautermann verkleidet und versteckte sich hinter dem Brunnen am Eingang der Burg. Die Kinder mussten sie mit nassen Schwämmen abwerfen. Allzu einfach machte es ihnen Simone Spielmann aber nicht. „Das ist das schönste Spiel“, meinte die sechsjährige Mia.

Ein mit Luftballons gekennzeichneter Weg führte Eltern und Kinder zu den nächsten Stationen. Über die Brücke ging es hinüber zum Turm beim Minigolfplatz. Die Kinder mussten aus Papier Schiffchen falten. Zwei Betreuer halfen dabei. Anschließend gab es einen Test, ob die Schiffchen auch Fracht transportieren können. Die zwölfjährige Franziska zeigte ihrer kleinen Cousine, wie man möglichst viele Steine transportiert.

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An der nächsten Spielstation mussten die Piraten mit einem Becher voll mit Wasser über einen Holzsteg balancieren. Der lag zur Sicherheit auf dem Boden. Die sechsjährige Fabienne freute sich riesig: „Ich habe es alleine geschafft, den vollen Becher rüberzutragen.“ Auf der anderen Seite der Brücke erwartete sie eine schwere Aufgabe. Die Betreuerin der Station erklärte ihnen: „Auf einem Schiff muss man schwere Anker oder Schiffsladungen von Hand mit dem Seil hochziehen. Also los!“

Mit Hilfe der Betreuerinnen zogen die Kinder einen roten Stein nach oben. Lisa stellte beim Ziehen fest: „Der ist aber mächtig schwer.“ An der Baustelle für den Geopark- Kiosk hatte das Team um Simone Spielmann schließlich eine Plastikplane ausgebreitet und reichlich Seifenlauge ausgegossen. Die kleinen Piraten mussten mit Schrubbern möglichst viele Bausteine auf ihre Seite holen.

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