St. Petrus und Paulus - Nur 4,42 Prozent Beteiligung Nur wenig Interesse an der Pfarrgemeinderatswahl

Von 
Thorsten Matzner
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Lindenfels. Die katholische Pfarrgemeinde St. Petrus und Paulus hat das Ergebnis der Wahlen zum Gesamtpfarrgemeinderat der Pfarrgruppe Fürth-Lindenfels bekanntgegeben. Bei der Abstimmung wurden für Lindenfels Norbert Höly, Sebastian Höly und Jana Kirsch direkt gewählt. Sie bilden den Ortsaussschuss Lindenfels im Pfarrgemeinderat. Norbert Kulig soll noch in das Gremium berufen werden.

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Der Ortsausschuss ist ein Laiengremium, das in jeder katholischen Pfarrgemeinde auf vier Jahre gewählt wird. Das Gremium ist an der Leitung der Gemeinde beteiligt und gestaltet deren Entwicklung mit. Es trägt mit dem Pfarrer die Verantwortung für die seelsorgliche und karitative Arbeit in der Pfarrgemeinde und setzt inhaltliche und strukturelle Akzente.

Die Wahlbeteiligung in Lindenfels betrug nur 4,42 Prozent und war damit niedriger als in den anderen Orten der Pfarrgruppe. Das beste Ergebnis erzielt Krumbach mit 15,8 Prozent. Gleichzeitig war die Beteiligung schwächer als 2015. Damals war zum ersten Mal ein Gesamtpfarrgemeinderat bestimmt worden. 16 Prozent der Wahlbeteiligten in Lindenfels hatten abgestimmt.

Die geringe Wahlbeteiligung führt der Wahlausschuss zum größten Teil darauf zurück, dass diesmal keine Briefwahl angeboten wurde. Sie sei aber doch sehr bedauerlich, schreibt die Pfarrgemeinde.

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Die Wahl in Lindenfels litt außer unter einem schwachen Interesse auch an Kandidatenmangel. Erst kurz vor Ende der Bewerbungsfrist waren die vier erforderlichen Kandidaten zusammengekommen. Hätte dies nicht geklappt, hätte der Pfarrgemeinderat erst im Februar gewählt werden können. tm

Info: Detaillierte Wahlergebnisse: pg-fuerth-lindenfels.bistummainz.de/aktuell/ pfarrgemeinderatswahlen-2019

Redaktion Lokalredakteur Lautertal/Lindenfels