Evangelische Kirche

Neuer Kirchenvorstand in Lindenfels hat viel zu tun

Von 
red
Lesedauer: 

Lindenfels. Am Sonntag, 13. Juni, wird in der evangelischen Kirchengemeinde Lindenfels – wie in der ganzen Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau – ein neuer Kirchenvorstand gewählt. Sieben Frauen und Männer haben sich zur Wahl gestellt. Alle haben bereits Erfahrungen in diesem Gremium gesammelt.

AdUnit urban-intext1

Die Kandidaten sind:

Lydia Ploch © Kirche

Kurt-Martin Berger, 72 Jahre, Pensionär

Andreas Krauß, 53 Jahre, Politikwissenschaftler

AdUnit urban-intext2

Manfred Riebel, 55 Jahre. Zimmerermeister

Manuela Riebel, 48 Jahre, Sekretärin

AdUnit urban-intext3

Jochen Ruoff, 62 Jahre, Geschäftsführer

AdUnit urban-intext4

Anika Westenberger, 44 Jahre, Hausfrau

Holger Wörle, 53 Jahre, Sozialversicherungsfachangestellter.

Die Wahl wird im Blick auf die Corona-Pandemie als Briefwahl organisiert. Die Wahlunterlagen sind per Post verschickt worden und können noch bis 18 Uhr am Sonntag im evangelischen Gemeindehaus, Seewiesenweg 10, abgegeben werden. Wahlberechtigt sind alle Gemeindeglieder, die am Sonntag das 14. Lebensjahr vollendet haben.

Wahlberechtigte, die noch keine Wahlunterlagen erhalten haben, können am Sonntag bis 12 Uhr die Stimmzettel beim Wahlvorstand im evangelischen Gemeindehaus abholen. Zuvor prüft der Wahlvorstand anhand des digitalen Wählerverzeichnisses die Wahlberechtigung. Da der Wahlvorschlag nicht mehr Kandidaten enthält als Kirchenvorstandsmitglieder gewählt werden können, haben die Wähler entweder die Möglichkeit mit einer einzigen Stimmabgabe (Abschnitt A des Stimmzettels) die gesamte Liste zu wählen. Alternativ können einzelne Kandidaten (Abschnitt B des Stimmzettels) gewählt werden. Bei Stimmabgaben in beiden Abschnitten geht die Einzelabstimmung vor.

Die Amtszeit des neu gewählte Kirchenvorstands beginnt am 1. September und dauert sechs Jahre. In Lindenfels kommen große Herausforderungen auf Leitungsgremium der evangelischen Gemeinde zu. Da Pfarrerin Jutta Grimm-Helbig zum 1. Dezember in den Ruhestand gehen wird, muss eine zu erwartende Vakanzzeit überbrückt werden.

Künftig steht den Lindenfelser Protestanten nur noch eine halbe Pfarrstelle zu. Damit die Gemeinde weiterhin lebendig bleibt, ist außer dem Engagement der Ehrenamtlichen auch eine neue Gewichtung der Schwerpunkte und eine engere Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden nötig.

Mit den Gemeinden hat der Lindenfelser Kirchenvorstand bereits Kontakt aufgenommen. Eine weitere Herausforderung stellt der Beschluss des Kirchenvorstandes dar, sich von dem inzwischen zu groß gewordenen Pfarr- und Gemeindehaus am Seewiesenweg zu trennen und eine Alternative dazu im Stadtzentrum zu finden. Gespräche mit der katholischen Gemeinde St. Petrus und Paulus über eine gemeinsame Nutzung von deren Gebäuden laufen.

Neue Gemeindereferentin

Unterstützung bekommt die Gemeinde seit Mai durch die Gemeindepädagogin Lydia Ploch, deren Stelle von der Gesamtkirche finanziert wird und die übergemeindlich im Dekanat Bergstraße für Menschen im Alter ab 55 Jahren tätig ist. Auf dem Youtube-Kanal der Kirchengemeinde „Lindenfelser Lichtblick“ stellt sie sich und ihre Arbeit in einem Interview mit der Kirchenvorsteherin Anika Westenberger vor.

Gelegenheit zur persönlichen Begegnung mit Lydia Ploch hat die Gemeinde am 15., am 18., am 22. und am 25. Juni jeweils in der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr vor der evangelischen Kirche sowie im Gottesdienst am Sonntag, 27. Juni, ab 10 Uhr in der Kirche. red

Newsletter-Anmeldung