Luisenkrankenhaus: Hilferuf an mehrere Klinikbetreiber

Von 
Konrad Bülow
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Um eine Wiederbelebung des Luisenkrankenhauses voranzutreiben, hat sich der Lindenfelser Unternehmer und CDU-Vorsitzende Udo Pfeil schriftlich an mehrere private Klinikbetreiber gewandt. Es handele sich bei den Adressaten um die größten derartigen Anbieter in Deutschland, erläuterte er gegenüber dieser Zeitung.

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In den Schreiben wirbt Pfeil gegenüber den Klinikbetreibern dafür, bei einer erneuten Nutzung der 2016 geschlossenen Klinik als Träger aufzutreten und legt ihnen sein Konzept dafür dar. Nach seinen Vorstellungen soll das Haus zunächst als Notfallkrankenhaus dienen, um einem möglichen Engpass an Behandlungsplätzen im Zuge der Corona-Krise zu begegnen. In einem weiteren Schritt soll es demnach zu einer Fachklinik für Atemwegerkrankungen ausgebaut werden, in der auch Patienten, die an Folgeschäden einer Covid-Erkrankung leiden, einen Anlaufpunkt finden könnten. Auch eine Erweiterung um eine Thorax-Chirurgie hält der Lindenfelser Unternehmer für möglich.

Die Eigentümer des Klinikgebäudes hatten sich offen für einen Verkauf oder eine Vermietung des Hauses zum Zweck der erneuten Nutzung als Krankenhaus gezeigt. Als Vermieter würden sie sich demnach auch an Sanierungsmaßnahmen beteilige. Diese wären wegen des Alters der Immobilie unumgänglich.

Bereits vor mehreren Wochen hatte sich Pfeil mit der Bitte um Unterstützung an das Sozialministerium und das Finanzministerium des Landes Hessen gewandt. Eine Antwort darauf stehe noch aus. kbw

Redaktion Redakteur für das Ressort Lautertal/Lindenfels, Autor im Ressort Region. Bei Bedarf Unterstützer im Lokalsport