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Wirtschaft - Bundestagsabgeordneter Michael Meister war zu Besuch beim Winterkäster Unternehmen

Kopp Schleiftechnik hat die Krise bisher gut überwunden

Von 
red
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Bundestagsabgeordneter Michael Meister (rechts) hat das familiengeführte Unternehmen Kopp Schleiftechnik in Winterkasten besucht. © CDU

Winterkasten. Bei seinem Besuch der Kopp Schleiftechnik in Winterkasten wollte der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Michael Meister (CDU) von Geschäftsführer Achim Kopp wissen, wie es in Zeiten der Pandemie um die Zukunft der Firma bestellt ist.

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„Wir sind einigermaßen gut durch die Pandemie gekommen. Zwar haben auch wir Umsatzeinbuße von etwas mehr als 20 Prozent gehabt, dennoch mussten wir keine Kurzarbeit anmelden. Unsere Mitarbeiter haben wir früh informiert und haben vereinbart, dass zunächst einmal Überstunden abgebaut und aufgelaufener Urlaub genommen wird.“ So habe das Familienunternehmen den vollen Lohn weiterhin ausgezahlt, auch wenn üblicherweise anfallende Überstunden wegfielen. Kopp lobte das Verständnis seiner Mitarbeiter und deren Engagement während der Pandemie.

Mit den Kunden habe man ein vertrauensvolles Verhältnis. So habe man auf deren kurzfristigen Wünsche eingehen können, sich aber auch ausgetauscht, wenn deren Aufträge storniert werden mussten. „Zunächst hatten wir unser Betriebsgebäude auf der anderen Straßenseite, sind dann jedoch umgezogen. Das neue Betriebsgebäude ist großzügig konzipiert, so dass wir durchaus noch innerhalb des Gebäudekomplexes expandieren können“, erläuterte Kopp.

Zukunft ist gesichert

Weiterhin habe die Leitung die Altersstruktur der Mitarbeiter im Auge: „Wir wissen also genau, wann unsere Mitarbeiter in den Ruhestand gehen. Daher bilden wir natürlich auch Auszubildende im Beruf des Präzisionswerkzeugmechanikers aus. Dies ist ein sehr spezieller Beruf, was sich auch darin zeigt, dass die dafür zuständige Berufsschule in Bayern liegt und deutschlandweit die Einzige für diesen Beruf ist. Für den Beruf ist aber nicht nur die gute Ausbildung, sondern oftmals auch viel Erfahrung notwendig.“

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Kopp ist dankbar, dass seine langjährigen Mitarbeiter diese Erfahrung mit viel Leidenschaft an die jüngeren weitergeben. „So ist gewährleistet, dass der hohe Standard in unserer Firma erhalten bleibt.“

Letztlich wies Kopp noch darauf hin, dass auch für die Geschäftsleitung die Zukunft geregelt ist. „Meine Frau, mein Bruder und ich sind schon die zweite Generation. Unser Vater hat uns damals schon früh in die Verantwortung genommen und hat sich dann nach und nach aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Dies haben wir uns zum Vorbild gemacht. Mein Neffe Tobias und unsere Kinder Fabian und Luisa haben bereits Verantwortungsbereiche übernommen. Wir sind jetzt schon sicher, dass die Geschäftsleitung in Händen der dritten Generation sehr gut aufgehoben ist und diese die Firma weiterhin voranbringen werden.“

Bei einem Betriebsrundgang zeigte Kopp Meister, dass das Gebäude viele Fensterflächen hat und sehr hell ist. „Unsere Mitarbeiter haben das Gefühl, mitten in der Natur zu arbeiten“, sagte der Geschäftsführer. red

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