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Stadt Lindenfels

Kommunalwahl wurde teuer

Von 
kbw
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Lindenfels. Die finanzielle Lage der Stadt Lindenfels bleibt angespannt. Die Kämmerei im Rathaus prognostiziert ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 30 000 Euro. Grund sind demnach Mehrausgaben für das Schwimmbad sowie für die Kommunalwahl. Letztere kostete die Stadt 27 000 Euro mehr als gedacht. Vorkehrungen wegen der Corona-Pandemie gehören zu den Gründen. So musste die Stadt Briefwahlunterlagen für bis zu 90 Prozent der voraussichtlichen Wähler bereithalten. Auch die Einführung des Votemanagers, der in Echtzeit Ergebnisse aus den Wahllokalen im Internet veröffentlicht, ist nach Angaben von Bürgermeister Michael Helbig für die höheren Kosten verantwortlich.

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Die Lindenfelser Stadtverordnetenversammlung genehmigte die Mehrausgaben im Bereich Statistik und Wahlen. Der im Controllingbericht genannte Fehlbetrag soll mit einer Rücklage ausgeglichen werden.

Die Stadtverordneten nahmen auch Kenntnis vom Jahresabschluss 2020, der vom Kreisrevisionsamt noch zu prüfen ist. Die Bilanz weist ein Plus von 509 639 Euro auf. Möglich wurde das auch wegen Ausgleichszahlungen für ausgefallene Gewerbesteuereinnahmen. kbw

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